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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-24378
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2437/


Das Werk des Dichters Jiang Kui (ca. 1555 - ca. 1221)

The Work of the Poet Jiang Kui (c. 1555 - c. 1221)

Kraushaar, Frank

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SWD-Schlagwörter: Literaturebene , Dichtung <Begriff> , Songdynastie <960-1279> , Liederdichter , Lied
Freie Schlagwörter (Deutsch): Song Shi , Shi Hua , Song Ci
Basisklassifikation: 18.90
Institut: Asien-Afrika-Institut
DDC-Sachgruppe: Literatur in anderen Sprachen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Friedrich, Michael (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 15.01.2000
Erstellungsjahr: 1999
Publikationsdatum: 18.05.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Literaturwissenschaftliche Forschungsarbeiten der westlichen Sinologie behandeln Jiang Kui bisher vorwiegend als Dichter von Ci (Kunstliedern) und betonen seinen Ruf, darin der letzte ernstzunehmende Meister vor der Degeneration dieser Gattung im 13. Jahrhundert gewesen zu sein. Der Dichter wird als Spezialist, Virtuose und Vertreter einer historischen Décadence dargestellt, ein Urteil, das voreilig erscheint, solang nicht die verschiedenen Schwerpunkte seines poetischen Werkes überschaubar sind. Die vorliegende Studie berücksichtigt deshalb die gesamte Lyrik - also auch die Shi - und den Teil der Prosaschriften, worin ein direkter Bezug zur Dichtung hergestellt wird. Untersucht wird der Personalstil in den verschiedenen Subgenres, die Leitmotive des Werkes sowie der Grad lyrischer Abstraktion bzw. die für den Dichter bezeichnende inhaltliche Mehrdeutigkeit seiner formal streng gebauten und scharf umrissenen Texte. Die Arbeit besteht aus vier Kapiteln in zwei Hauptteilen. Im ersten Kapitel wird zunächst die Persönlichkeit des Dichters auf Basis der, fast ausschließlich mit seinen Gedichten überlieferten, biographischen Materialien und auf dem Hintergrund der wichtigen zeitgeschichtlichen Ereignisse beschrieben. Das zweite Kapitel zeichnet den Grundriss des poetischen Werks, wobei zunächst die Shi, dann die Ci und schließlich die Schriften zur Dichtung vorgestellt werden. Im dritten Kapitel wird gezeigt, wie aus einem Topos der Literatenlyrik, der "Heimkehr" (gui), ein für Jiang Kuis lyrischen Stil und die Personalität seiner Dichtung charakteristisches Leitmotiv geschmiedet wird. Das vierte und letzte Kapitel versucht, durch einen formübergreifenden Vergleich wichtiger Texte und hinsichtlich der am Ende des ersten Teils diskutierten, poetologischen Maximen des Dichters, der zeitliche Entwicklung des Stils nachzugehen.
Kurzfassung auf Englisch: Up to now western sinologsts mainly treat Jiang Kui as a poet of ci (songs) and emphasize his reputation as the last serious master of the genre before its degeneration during the 13th century. The poet is portrayed as a specialist, virtuoso and representative of a historic décadence. This judgement seems to be rash as long as an overview on the diverse focusses of his oeuvre lacks. Therefore, the present study takes into consideration the complete poetry - including the Shi - and that part of the prose works in which a direct link to poetry is established. The personal style within the diverse subgenres is investigated as well as the leitmotivs and the degree of lyric abstraction or, in other words, the ambivalence of content of the formal strictly composed and clear-cut texts most characteristic of the poet. This study consists out of four chapters within two main sections. In the first chapter the personality of the poet is described on the basis of the biographic material, which is almost exclusively transmitted via the poems and viewed on the background of important historic events. The second chapter depicts the outlines of the poetic oeuvre, presenting at first the Shi, then the Ci and finally the writings on poetry. The third chapter shows how, from a traditional topos of literati poetry - homecoming (gui) - a leitmotiv is forged which characterizes Jiang Kuis lyrical style and the personality of his poetry. The forth and final chapter intends to follow the chronological development of the poets style by comparing important texts of all the poetic forms appearing in the oeuvre and by relating the results to poetological maxims discussed at the end of the first main section.

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