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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-25981
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2598/


Taufbecken in Niedersachsen vom Ende des Dreißigjährigen Krieges bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts

Bähren-Aye, Gisela

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SWD-Schlagwörter: Taufbecken , Niedersachsen , Kirchengeschichte , Barock
Basisklassifikation: 21.70
Institut: Kulturgeschichte und Kulturkunde
DDC-Sachgruppe: Plastik, Numismatik, Keramik, Metallkunst
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Warnke, Martin (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.07.2005
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 28.09.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Zusammenfassung

In der vorliegenden Dissertationsarbeit werden die Taufen (Taufgeräte, Taufsteine, Taufständer) der christlichen Konfessionen im Gebiet des heutigen Landes Niedersachsen im Zeitraum von 1650 bis ca.1850 dokumentiert und ihre Entwicklung untersucht.
Auf Grund von Recherchen in der verfügbaren Literatur in den kirchlichen und denkmalpflegerischen Archiven wurden 317 Taufen ermittelt, die sämtlich vor Ort beschrieben und bewertet wurden.
Im ersten Teil der Arbeit werden Darstellungen zum geschichtlichen Umfeld, zum Material, zur Gestaltung der Taufen und zu den Künstlern, soweit sie ermittelbar waren, gegeben, und es wurden ähnlich gestaltete Taufen zu Gruppen zusammengefasst und vergleichend beschrieben.
Im zweiten Teil der Arbeit erfolgt die alphabetische Auflistung mit wörtlicher und bildlicher Beschreibung der einzelnen Taufen sowie ihrer Abmessungen.
Die Standorte der Taufen wurden nach Material, Zeitpunkt der Erstellung, Künstlern, Tauftypen und Religionszugehörigkeit kartographisch dargestellt.
Die Ergebnisse der Arbeit wurden in einem gesonderten Kapitel zusammengefasst und führten zu folgenden Ergebnissen:
• Grundsätzliche Unterschiede in den Tauftypen bestehen zwischen den Religionen nicht, aber katholische Kirchen haben eher schlichtere Taufen in „Marmoroptik“, die mit weniger Inschriften versehen sind als lutherische Taufen. Reformierte Kirche haben so gut wie keine Taufen.
• Als Material wurde Holz landesweit verwendet, Stein nur dort, wo er ortsnah verfügbar war.
• Die Mehrzahl der Taufen entstand im ersten betrachteten Jahrhundert. Nach 1750 trat das öffentliche Taufgeschehen und damit Standort und Gestaltung der Taufen in den Hintergrund.
• Taufen sind allgemein schlecht dokumentiert und somit eher selten bestimmten Künstlern zu zuschreiben.


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