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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-26217
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2621/


Verwaltungshilfe und Inpflichtnahme des Sicherheitsgewerbes : Kooperative Sicherheitsgewährleistung von Staat und Privat

Nünke, Anja

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Verwaltungshilfe , Innere Sicherheit , Bewachungsgewerbe , Public Private Partnership , Privatisierung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Inpflichtnahme , Sicherheitsgewerbe , Police Private Partnership
Basisklassifikation: 86.66
Institut: Rechtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Recht
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Stober, Rolf (Prof. Dr. Dr. h.c. mult.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.06.2005
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 05.10.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Die Privatisierung von Sicherheitsdienstleistungen schreitet voran. Im Bahnhof
oder in der heimischen Fußgängerzone, beim Fußballspiel oder am Flughafen,
privates Sicherheitspersonal findet sich mittlerweile in fast allen Bereichen
des täglichen Lebens. In Anbetracht leerer Staatskassen verwundert
diese Entwicklung wenig: Aufgaben, die nicht zwingend staatlich erfüllt
werden müssen, werden „outgesourct“. Doch welche Aufgaben sind zwingend
staatlich zu erfüllen? Und welche Anforderungen sind an das Outsourcing
von Staatsaufgaben im Allgemeinen und von Sicherheitsaufgaben im
Besonderen zu stellen? Beide Fragen sind in der bisherigen wissenschaftlichen
Debatte nicht hinreichend geklärt worden.
Die vorliegende Arbeit geht diesen Fragen aus staatstheoretischer, staatsrechtlicher
und rechtspraktischer Perspektive nach und entwickelt im ersten
Schritt die speziellen verfassungsrechtlichen Grundlagen einer Einbeziehung
Privater in Aufgaben der Sicherheitsgewährleistung. Im zweiten Schritt
werden die zur Integration Privater zur Verfügung stehenden Rechtsfiguren
der Verwaltungshilfe und Inpflichtnahme in organisations- und privatisierungsfolgenrechtlicher
Hinsicht beleuchtet und zu einem ausdifferenzierten
Gesamtsystem verbunden.
In einem Abgleich der Ergebnisse mit der heutigen Privatisierungspraxis
zeigen sich zahlreiche Defizite, die es im Rahmen einer effektiven und verantwortlichen
Aufgabenteilung zwischen Staat und Gesellschaft schnellst-
und bestmöglich zu beheben gilt. Gefordert sind dabei beide Seiten: Die Privaten
mit vermehrter Eigeninitiative, gerade auf dem Gebiet der Qualitätssicherung,
und der Staat mir der Schaffung gesetzlicher Grundlagen, die eine
Zusammenarbeit auf ein verfassungsrechtlich tragendes Fundament stellen.

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