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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-28566
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/2856/


The EU Policy in the Middle East : Problematic Nature and Potential Role

Die EU Politik im Nahen Osten : Problematik und potentielle Rolle

Levi, Idan

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SWD-Schlagwörter: Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik , Naher Osten , Israel , Europäische Union
Freie Schlagwörter (Deutsch): Eu-Med , GASP , Nahost , Mittelmeerpolitik , EU
Freie Schlagwörter (Englisch): CFSP , Middle East , EU , Israel , peace process
Basisklassifikation: 89.73 , 89.79 , 15.06 , 89.70 , 15.76
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Jakobeit, Cord (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.02.2006
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 22.03.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Die Notwendigkeit, sich im Nahen Osten politisch zu engagieren und nach Möglichkeit auf den Friedensprozess einzuwirken, wird in der EU klar erkannt. Daraus abgeleitet wird in der Dissertation folgende Frage zugrunde gelegt: Warum ist die EU bei der Lösung des Nahostkonflikts bisher aus der Rolle eines Außenseiters nicht hinausgekommen? Wie determiniert die intergovernmental-oriented GASP die EU-Politik in der Region?
Um diese Frage zu beantworten, werden in der Dissertation zunächst die Probleme heraus gearbeitet, die sich im Zusammenhang mit der EU-Rolle im Nahen Osten als relevant erweisen und dann praktisch auf das Gesamtbild übertragen. Es muss hauptsächlich auf drei Hauptfaktoren hingewiesen werden:
1. Den Mangel an Konsens innerhalb der EU bezüglich einer politischen Einstellung gegenüber dem Nahen Osten
2. Die Abgrenzung des politischen Handlungsspielraums der EU angesichts der schon aktiven politischen Rolle der USA im Nahost-Friedensprozess.
3. Die kritische Position, die andere politische Akteure gegenüber einer EU-Vermittlungs- Rolle im Friedensprozess einnehmen.
Die zwei theoretischen Ansätze, auf die ich mich beziehe, sind Neofunktionalismus und Intergovernmentalismus.
Eine der zentralen Aussagen der Dissertation lautet, dass die EU-Außenpolitik ein äußerst kompliziertes Gebilde mit vielen Gesichten, vielen Stimmen und unterschiedlichen Interessen ist.
Die Problematik wird auf Grund von 3 Beispielen erläutert: der Israelisch-palästinensische Konflikt, die EU-Mittelmeer Partnerschaft und die Beziehungen zum Iran.
Kurzfassung auf Englisch: A strong consensus exists amongst EU policy makers that Europe needs to play a more prominent role in the Middle East peace process.
Yet, despite Europe´s efforts, its role in the region remains largely sidelined and is concentrated mainly on the economical domain, whereas the United States still plays the main political role in the conflict.
The aim of the dissertation was to examine the reason for that.

The research question was the following:
How come the EU has not managed to become a key player in the Middle East Peace Process? How does the Intergovernmental-oriented CFSP determine the EU behaviour in the region?
The answer to this question was supported through competing theoretical approaches to the problematic nature of CFSP mechanism. The two theoretical approaches I referred to were Neo- Functionalism and Intergovernmentalism. These approaches set the theoretical framework of the thesis and helped to reach an in-depth understanding of the EU policy in the region.
The research was limited to a period of 10 years, from 1993 (the launching of CFSP) to 2003. In regard to the Israeli-Palestinian conflict the time period under research was mostly 2001-2003 - the years in which the Intifada raged in fullpower in Israel and Palestine. The Dissertation maintains that the nature of the CFSP policy-making in the Middle East is intergovernmental. This is pointed out in a number of examples: the Israeli-Palestinian conflict, the Irak issue, the Euro-Med Agreement and the policy towards Iran.

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