FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-51260
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5126/


Weiblichkeit – Der Wandel einer Kategorie in Psychoanalyse und nordamerikanischer Literatur (1880-2000)

Schwerin, Celia von

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (2.808 KB) 


Basisklassifikation: 18.06
Institut: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Englische Literatur Amerikas
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Friedl, Bettina (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 10.12.2010
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 17.05.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Zentrale Thematik der Dissertation ist die Berechtigung und Angemessenheit der Kategorie Weiblichkeit als gesellschaftliche Ordnungseinheit. Die Notwendigkeit dieser Fragestellung ist noch immer aktuell, denn Gewohnheiten und Normen sind langlebig. Das zeigt Renate Hof, wenn sie in ihrem Handbuch Genus das Phänomen eines stabilen Fortbestehens der asymmetrischen zweigeschlechtlichen Differenz der Geschlechter beschreibt trotz der breiten Anerkennung einer Theorie, die Geschlecht als sozial konstruiert und damit als wandelbar postuliert. Diese Stabilität einer traditionellen Geschlechterordnung erklärt sich für mich aus der Sehnsucht des Individuums nach begrifflicher Sicherheit und zugleich aus der Angst, sich in Strukturlosigkeit zu verlieren. In dem Herstellen einer Kategorie kann zumindest temporär Sicherheit und Orientierung gefunden werden. Gleichzeitig birgt dieser Vorgang die Gefahr in sich, soziale Ausschlüsse herbeizuführen. Ich plädiere deshalb für eine Form des Kategorisierens, die Vielfalt erlaubt, nicht festgelegt ist und ständig überprüft und angepasst werden muss.
Der Hauptforschungsgegenstand meiner Arbeit sind Romane und Kurzgeschichten aus nordamerikanischer Literatur und internationale psychoanalytische Erklärungsmodelle. Anhand eines diachronen Überblicks verfolge ich auf der Grundlage der ausgewählten Texte vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts stichprobenartig den Wandel der Bedeutung der Kategorie Weiblichkeit im Rahmen des jeweiligen kulturellen Umfeldes. Die Veränderungen, denen Weiblichkeit in meiner Textauswahl unterworfen ist, messe ich in meiner Dissertation daran, inwiefern dem Individuum, das von der Gesellschaft als weiblich definiert wird, Raum gegeben wird seine Persönlichkeit zu entfalten und es in seiner Individualität Anerkennung und Respekt erfährt.


Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende