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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-59278
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5927/


Berufliche Selbstverständnisse in der Sozialen Arbeit mit jungen MigrantInnen - Interviews mit SozialpädagogInnen -

Schmegner, Mareile

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SWD-Schlagwörter: Sozialarbeit , Interkulturelle Sozialarbeit , Migration , Qualitative Sozialforschung , Inklusion
Basisklassifikation: 79.03 , 79.04 , 79.18 , 80.43 , 80.57
Institut: Erziehungswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Koller, Hans-Christoph (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.12.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 03.12.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende qualitative empirische Untersuchung rekonstruiert berufliche Selbstverständnisse von SozialpädagogInnen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Den Forschungsgegenstand bilden elf im Jahr 2002 durchgeführte problemzentrierte Interviews (Witzel 1985). Den heuristischen Rahmen der Rekonstruktion beruflicher Selbstverständnisse bildet das Professionalisierungsmodell der „stellvertretenden Deutung“ Oevermanns (1996).
Im theoretischen Hintergrund werden einerseits die Begriffe der Sozialen Arbeit und der Professionalisierung Sozialer Arbeit sowie andererseits die Begriffe Migration, Kultur und Interkulturalität dargelegt. Theoretisch grundlegend ist eine Rezeption der Systemtheorie für die Soziale Arbeit, wie sie Bommes und Scherr (2000) entwickelt haben. Interkulturalität wird als ein Phänomen beschrieben, das Teilnehmende in Interaktionen aktiv erzeugen (vgl. Mecheril 2002). Das Ergebnis dieser empirischen Studie besteht in drei unterscheidbaren Typen beruflicher Selbstverständnisse in der Sozialen Arbeit mit jungen MigrantInnen:
1. Der Typus der national-kultureller Differenzierung
2. Der Typus der Orientierung an der individuellen Biographie
3. Der Typus des Bürgerrechtlers.
Kurzfassung auf Englisch: This empirical research is reconstructing contemporary professional identity of social work with children and young people. Problem-focused interviews (Witzel 1985) with eleven social pedagogues constitute the paper's topic of research.
Oevermann's model of professionalization of representative patterns (1996) establishes the heuristic frame for reconstructing professional identity working with young migrants. In this field of research, notions of social work and professionalization of social work are posed on the one hand and notions of migration, culture and interculturality on the other. Adoption of system theories for social work as acquired by Bommes and Scherr (2000) are fundamental. Interculturality is described as a situation produced by participants actively taking part as interculturals (cf. Mecheril 2002). The result of this empirical work consists in three distinguishable types of professional identity in social work with young migrants:
Type I: national and cultural differentiation
Type II: orientation by personal biography
Type III: civil rights activist

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