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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-64910
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6491/


Klimaanpassungskommunikation : Wie Landwirte, Naturschützer und Behörden über den Klimawandel und regionale Klimaanpassung reden. Fallanalyse der Kommunikationsprozesse heterogener Akteure in der Metropolregion Hamburg

Schaper, Jürgen

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SWD-Schlagwörter: Kommunikation, Klimawandel , Klimaanpassung , Klimakommunikation , Klimaanpassungskommunikation, Verständigungsorientierte Kommunikation, Habermas
Freie Schlagwörter (Deutsch): Governance , Partizipation , Metropolregion Hamburg , interpersonale Face-to-Face-Kommunikation, inter- und transdisziplinäre Kommunikation
Freie Schlagwörter (Englisch): Climate Communication , Climate Adaptation , Climate Change , interpersonal communication , climate adaptation communication
Basisklassifikation: 05.12 , 71.00 , 77.63
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Neverla, Irene (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.10.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 26.11.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Die Arbeit analysiert interpersonale öffentliche Face-to-Face-Kommunikation zur Klimaanpassung zwischen heterogenen Akteuren in der Metropolregion Hamburg. Sie erforscht inter- und transdisziplinäre Kommunikationsprozesse in einem anwendungsorientierten praxisbezogenen Kontext. Dabei befasst sie sich in einer qualitativen Einzelfallstudie mit der Kommunikationssituation und den Abläufen in strukturierten Workshops.
In der Theorieanalyse wird der Rahmen für diese Art von Klimaanpassungskommunikation als theoretisches Konzept beschrieben. Auf Basis der Konzepte verständigungsorientierter Kommunikation der „Theorie des kommunikativen Handelns“ (Habermas 1981a, 1981b) und „Verständigungsorientierter Öffentlichkeitsarbeit“ (Burkart 1993, 2005; Burkart/Probst 1991) wird ein Modell als Idealtypus für gelingende interpersonale öffentliche Kommunikation zur Klimaanpassung entwickelt.
In der empirischen Fallanalyse wird das idealtypische Modell als Instrument zur qualitativen Analyse der interpersonalen öffentlichen Kommunikation zwischen heterogenen Akteuren eines regionalen Akteursnetzwerks empirisch operationalisiert und untersucht.
Alleinstellungsmerkmal dieser Arbeit ist das leitende Erkenntnisinteresse im Hinblick auf eine anwendungsorientierte, inter- und transdisziplinäre Kommunikationsforschung. Sie erfolgt zum globalen Klimawandel und zur regionalen Klimaanpassung mit regionsspezifischem Problembezug und hoher Praxisrelevanz. Dabei findet interpersonale Klimaanpassungskommunikation in der Face-to-Face-Situation als interdisziplinärer Austausch zwischen wissenschaftlichen Akteuren verschiedener Disziplinen statt. Darüber hinausgehend werden im transdisziplinären Austausch Praxisakteure als Stakeholder im Rahmen regionaler Climate Adaptation Governance an der Klimaanpassungskommunikation kooperativ beteiligt.
Zielsetzung der Arbeit ist die kommunikationstheoretische Konzeptionierung idealtypischer interpersonaler, verständigungsorientierter Klimaanpassungskommunikation im Modell des klimakommunikativen Adaptionshandelns. Zudem ermöglicht die deskriptive empirische Einzelfallanalyse der interpersonalen öffentlichen Face-to-Face-Kommunikation zur Klimaanpassung die Beschreibung der Art und Weise, wie und worüber heterogene Akteure miteinander zur Klimaanpassung kommunizieren und eine Ableitung von Schlussfolgerungen und Empfehlungen für zukünftige Klimaanpassungskommunikationsprozesse.

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