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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-65546
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6554/


Economic Inquiries into Pro-Social and Anti-Social Behavior

Ökonomische Untersuchungen prosozialen und antisozialen Verhaltens

Khadjavi, Menusch

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Verhaltensökonomik , Experimentelle Wirtschaftsforschung , prosoziales Verhalten , antisoziales Verhalten , Wirtschaftsethik
Freie Schlagwörter (Englisch): behavioral economics , experimental economics , pro-social behavior , anti-social behavior , economics and ethics
Basisklassifikation: 83.63 , 83.00 , 83.11 , 83.52
Institut: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Lange, Andreas (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.12.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 13.01.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Die moderne Volkswirtschaftslehre erachtet es in der Regel als wünschenswert, dass Menschen frei entscheiden können wie sie leben möchten, wie sie ihre Zeit einteilen und welche Kaufentscheidungen sie treffen. Solche Entscheidungen sollte jede und jeder alleine auf Basis ihrer und seiner Vorlieben und Präferenzen tätigen, so dass davon ein möglichst hoher Level an Zufriedenheit, oder Nutzen, resultiert. Philosophen wie John Stuart Mill, die die ökonomische Denkweise bis heute beeinflussen, haben allerdings schon früh darauf hingewiesen, dass die Freiheit eines Menschen dort aufhören muss, wo die Freiheit eines anderen Menschen beginnt.
Die normative Finanzwissenschaft beschäftigt sich mit solchen Fällen der Staatstätigkeit. Dies sind Fälle in denen es aus ökonomischer Sicht wünschenswert ist, dass eine Regierung, als Repräsentantin des Volkes in einer Demokratie, bestimmte Handlungen verbietet und unter Strafe stellt, durch Steuern oder Subventionen Anreize für wünschenswerte Handlungen einführt, oder Eigentumsrechte schafft.
Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit eben solchen Fällen, in denen die Freiheit des Einzelnen an ihre Grenzen stößt. Das Interesse liegt dabei auf der Untersuchung von prosozialem und antisozialem Verhalten unter Anwendung von verhaltens- und experimentalökonomischen Methoden. Diese Dissertation verfolgt also zwei Hauptzwecke. Der erste Zweck ist es, neues Wissen über intrinsische Motivation von prosozialem und antisozialem Verhalten zu schaffen. Der zweite Zweck besteht darin zu untersuchen, ob und warum bestimmte Institutionen, wie Transparenz von Handlungen und Bestrafungsmechanismen, dabei behilflich sein können, antisoziales Verhalten zu reduzieren.
Kurzfassung auf Englisch: Today’s discipline of normative public economics investigates cases in which it is desirable for society, represented by the government in a democracy, to intervene with actions of agents in markets and other affairs in the public domain. Classic examples span from the passing of criminal laws by the legislative, the enforcement of such laws via crime detection and prosecution (Becker 1968), the introduction of incentives in the form of taxes and subsidies to steer behavior (Pigou 1920) to the definition of property rights (Coase 1960).
This dissertation provides new inquiries into the behavior of individuals in cases in which their actions interfere with the liberty of others. More specifically, the aim of this dissertation is to provide new behavioral economic insights into individual and group decision making of pro-social, voluntary giving (and sharing) of resources to others on the one hand and especially anti-social acts of taking and stealing from others on the other hand. In this spirit, my dissertation serves two major purposes. First, it provides new insights for behavioral economic research, for instance on the motivation of individuals to steal from a group and other individuals. Second, it answers questions of practical importance, for instance, concerning the consequences of institutions like transparency, peer punishment and criminal prosecution.

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