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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-68374
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6837/


English Learning for Chinese Non-English Major Students in the Globalized World : A Study of Listening Comprehension Strategies

Englischlernen für Chinesische Non-English Major Studenten in der globalisierten Welt : eine Studie der Hörverständnisstrategien

Wang, Yu

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Freie Schlagwörter (Englisch): facework , foreign language acquisition , English as foreign language , learning strategies, listening comprehension strategies
Basisklassifikation: 81.61
Institut: Erziehungswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Englisch
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Decke-Cornill, Helene (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 27.01.2014
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 08.07.2014
Kurzfassung auf Englisch: This study aims to provide concrete research on listening comprehension strategies among Chinese non-English major students. It focuses on what kind of strategies best suit the learners’ listening proficiency, on the similarities and differences in the choice of strategies between the good and poor English listeners, on the correlation between frequency, consciousness of using strategies and listening proficiency, and on the reasons for choosing the different strategies in view of social and cultural background.
The study is based on the theories of language learning strategies and listening comprehension strategies proposed by Rebecca L. Oxford (1990). The research method involved in this study is quantitative; I work with a field questionnaire including 36 listening comprehension strategies. The participants are 1,162 non-English major students from the same university in Northern China – Anyang Institute of Technology. Among them, the students have 21 different majors and are from 21 different provinces and cities.
The research findings include the following: Students use listening comprehension strategies at a relatively low level; students with higher listening proficiency use strategies more frequently than those with lower proficiency; students use affective strategies more frequently and social strategies less frequently; there are no differences between good and poor English listeners in the use of some strategies such as ‘seeking practice opportunities, developing cultural understanding, asking for clarification or verification and cooperating with proficient users of the new language cooperating with peers’; these strategies can be used consciously or unconsciously by them. The Chinese cultural background to a great extent influences the choice and use of listening comprehension strategies. In addition, the frequent use of strategies has almost no interrelationship with listening proficiency, but the use of metacognitive strategies has a positive interrelationship with it. The degree of conscious use of strategies does not have much interrelationship with listening proficiency.
The findings of this research can help English teachers understand factors that influence the choice and use of listening comprehension strategies and the role that each group of strategies plays in listening proficiency among Chinese non-English major students. From the findings of this study, it is recommended that English teachers should instruct students to employ more metacognitive strategies to plan, organize and evaluate their English learning so that their listening proficiency could be improved.
Kurzfassung auf Deutsch: Zielsetzung der Studie ist die konkrete Erforschung der Hörverständnisstrategien von chinesischen Studenten, die nicht das Fach Englisch studieren, in ihrem Studiengang aber Englischkurse belegen müssen. Die Studie konzentriert sich auf die Frage, was für Strategien sich am besten dafür eignen, Hörkompetenz der Lerner zu fördern. Sie konzentriert sich zugleich auf Ähnlichkeiten und Unterschiedlichkeiten bezüglich der Auswahl der Strategien, wie sie sich zwischen den in ihrer Leistung starken und in ihrer Leistung schwachen Zuhörern ergeben. Sie stellt die Wechselbeziehungen zwischen Häufigkeit und Bewusstheit der Anwendung der Strategien dar und prüft das Hörleistungsniveau. Sie geht auf die Begründungen für die Auswahl der verschiedenen Strategien in Hinsicht auf den sozialen und kulturellen Hintergrund ein.
Die Studie basiert auf den Hypothesen und Theorien, die von Rebecca L. Oxford (1990) als Strategien des Sprachenlernens und im Besonderen als Hörverständnisstrategien vorgeschlagenen worden sind. Die in dieser Studie verwendete Forschungsmethode ist die quantitative. Ich arbeite mit einem Fragebogen, der sich auf 36 Hörstrategien bezieht. Die Teilnehmer sind 1,162 Studenten, die als ihr Studienfach nicht das Englische haben. Die Studenten kommen von der gleichen Universität im Norden Chinas, dem Anyang Institute of Technology. Sie studieren 21 verschiedene Fächern und stammen aus 21 verschiedenen Provinzen und Städten Chinas.
Forschungsergebnisse sind unter anderen die folgenden: Die Studenten nutzen Hörverständnisstrategien auf einem relativ niedrigen Niveau; Studenten mit einem höheren Hörleistungsniveau nutzen Strategien häufiger als Studenten mit einem niedrigen Niveau; Studenten nutzen affektive Strategien häufiger und soziale Strategien seltener. Es gibt keine Unterschiede zwischen starken und schwachen Zuhörern bezüglich der Verwendung bestimmter Strategien wie den folgenden: ‚Suchen nach Übungsmöglichkeiten‘, ‚Entwicklung des kulturellen Verständnisses‘, ‚Bitte um Klärung oder Überprüfung und ‚Zusammenarbeit mit kompetenten Nutzern der neuen Sprache und mit Gleichaltrigen‘. Die Strategien können von den Studenten bewusst oder unbewusst verwendet werden. Die im Hintergrund stehende chinesische Kultur beeinflusst zu einem großen Teil die Auswahl und Anwendung von Hörverständnisstrategien. Die Häufigkeit ihres Gebrauchs steht allerdings in einem nur geringen Zusammenhang mit der Hörleistung. Die Verwendung von metakognitiven Strategien steht hingegen in einer positiven Wechselbeziehung zur Leistung, während der Grad des bewussten Einsatzes von Hörverständnisstrategien fast keine Wechselbeziehung zur der Hörkompetenz aufweist.
Die Forschungsergebnisse können Englischlehrern dabei helfen, die Faktoren besser zu verstehen, die die Auswahl und Verwendung von Hörverständnisstrategien beeinflussen. Sie können besser die Rolle verstehen, die jeder Strategiengruppe bezüglich der Hörkompetenz bei denjenigen chinesischen Studenten zukommt, die nicht das Fach Englisch studieren. Auf der Basis der Ergebnisse dieser Studie empfiehlt es sich, dass Englischlehrer die Schüler dazu bringen, mehr metakognitive Strategien einzusetzen und so ihr Englischlernen zu planen, zu organisieren und zu evaluieren, und ihre Hörkompetenz zu verbessern.



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