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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-71137
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/7113/


Integration von Wertflüssen in Geschäftsprozessmodellierungssprachen

Integration of Financial Flows in Business Process Modeling Languages

Mueller-Wickop, Niels

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (5.269 KB) 


SWD-Schlagwörter: Modellierung , BPMN , Prozessmanagement
Freie Schlagwörter (Deutsch): EPK , Geschäftsprozess , Modellierungsmethode , Modellierungssprachenerweiterung
Freie Schlagwörter (Englisch): EPC , Business Process Modeling , Modeling Method , BPML
Basisklassifikation: 85.03
Institut: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Nüttgens, Markus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.11.2014
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 30.12.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Der Kollaps von Enron, sowie darauffolgende Fälle von Betrug, Falschbilanzierung und Bilanzfälschung, stellen die derzeitigen Mittel von Revisoren für die wertflussorientierte Planung und Durchführung von Prüfungen eindrucksvoll als unzureichend zur Schau. Bislang war die methodische Unterstützung von Revisoren bei der wertflussorientierten Planung und Durchführung speziell von Prozessprüfungen ungenügend. Insbesondere der Zusammenhang zwischen dem Prozess auf der einen Seite und den für Revisoren essenziell wichtigen Finanzen auf der anderen Seite, konnte nicht prüfungsunterstützend dargestellt werden. Ohne das Schließen dieser Forschungslücke bestand die Gefahr, irrelevante Prozesse im Sinne der Wesentlichkeit für eine Prüfung zu selektieren und Prüfungshandlungen unzureichend durchzuführen. Im Ergebnis führte dies zu einer geminderten Effektivität und Effizienz von Prozessprüfungen. Im Rahmen der hier dargelegten Forschungsarbeit war es daher das Ziel, Revisoren verbesserte Methoden zur wertflussorientierten Planung und Durchführung von Prozessprüfungen bereitzustellen. Speziell die grafische Repräsentation des Zusammenhangs zwischen Finanzflüssen und Prozessen galt es in einer für Revisoren nutzenstiftenden Art und Weise darzustellen. Unter Anwendung des Design Science Research Ansatzes, wurden drei Artefakte zum Schließen der identifizierten Forschungslücke erstellt: zwei Methodenerweiterungen und ein konzeptuelles Kontenmodell. Konten stellen dabei ein durch Revisoren und Buchhal-ter täglich genutztes und seit fast 500 Jahren weitverbreitetes Konzept dar. Durch die Integration des konzeptuellen Modells in die zwei BPMLs eEPK und BPMN 2.0 wurde die Forschungslücke geschlossen. Mittels Visualisierung der durch Funktionen (eEPK) bzw. Aktivitäten (BPMN 2.0) ausgelösten Buchungen auf Konten erhält der Revisor die für ihn relevanten Informationen bezüglich der Wesentlichkeit von Prozessen bzw. rele-vanten Teilprozessen. Darüber hinaus wird ein für die Prozessprüfung essenzieller Ge-samtüberblick über Vorgänge und Finanzflüsse im Unternehmen geschaffen. Revisoren werden damit für die wertflussorientierte Planung und Durchführung von Prozessprü-fungen zwei neu entwickelte Methodenerweiterungen an die Hand gegeben, welche ihre Arbeit effektiver und effizienter gestalten.
Kurzfassung auf Englisch: The collapse of Enron as well as cases of fraud, misleading accounting, and bankruptcy prove the current resources of auditors for the planning and execution of audits as insuf-ficient. In particular, the methodological support of auditors conducting process audits was inadequate so far. For auditors this shortcoming is caused by the lack of a supportive representation of the essential relation between processes on the one hand and financial transactions on the other hand. Without closing this research gap a considerable risk persists by scoping the wrong processes as well as conducting misdirected process audits. As a result the effectiveness and efficiency of process audits is significantly reduced. For this reason, the objective of the research presented here was to improve the methodological support of auditors for the planning and conducting of process audits. Especially, the beneficial graphical representation of processes and their financial impacts was aspired. By applying the Design Science Research approach three artifacts for closing the targeted research gap were created: two method extensions and a conceptual model of accounts. The latter is a highly standardized and daily used concept by auditors. Integrating the conceptual model in the business process modeling languages eEPC and BPMN 2.0 closed the research gap: auditors receive the relevant information regarding materiality of processes and sub-processes by the visualization of transactions resp. bookings on accounts. In addition, a complete picture of processes and financial flows within the organization is given. Therefore, the two newly developed method extensions enable auditors to plan and conduct their process audits in a more effective and efficient way.

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