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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-73812
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7381/


Mary Cassatt : im Zwielicht der Kunst

Steinbrecher, Eva

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Basisklassifikation: 20.00
Institut: Kulturgeschichte und Kulturkunde
DDC-Sachgruppe: Künste, Bildende Kunst allgemein
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Fleckner, Uwe (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 30.03.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 14.07.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Mary Cassatt ist, falls überhaupt bekannt, als die Malerin des Mutter-Kind-Sujets in die Kunstgeschichte eingegangen. Diese Perzeption ihrer Kunst, ihres Oeuvres ist durch den idyllisch anmutenden Malstil sowie der dargestellten privaten Szenen leicht nachvollziehbar. Bereits zu Lebzeiten galten ihre Bildnisse als anmutig wie realitätsgetreu. Im Kontext des Feminismus wurde diese Sichtweise einer starken Malerin mit ausgeprägtem Eigencharakter manifestiert, nachweisbare inhaltliche wie visuelle Adaptionen des klassischen, sakralen Maria-mit-Jesus Sujets waren unerwünscht und folglich ignoriert worden, hätte doch der Ausnahmecharakter dadurch gefährdet werden können.
Dass die Adaption sowie visuelle Umformulierung sakraler Sujets durch Cassatt vorgenommen wurde, dennoch die malerische Reputation dadurch anstatt geschmälert vielmehr untermauert wird, beweist die vorliegende Arbeit.
Kurzfassung auf Englisch: Mary Cassatt is, if at all, well known for being the paintress of mother and child topics. She dedicated her whole life to her art in order to make progress and finally accomplish the most delicate visual realisation of this intimate relationship. While feminism tends to highlight specific points of her oeuvre it also ultimately excludes others, e.g. Cassatt’s visual inspiration due to painters as Correggio, Parmigianino or Murillo. Furthermore, her contextual realisation based on the classical sacred Mary with child topic has long been dismissed by scientific analysis.
This scientific gap is being closed by pointing out Cassatt’s precise visual adaptation as well as her individual reinterpretation of this western topic, while emphasizing her very unique status in the world of art, namely: Being in the Twilight.

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