FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-75566
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7556/


Zum aktuellen Gebrauch der unbetonten Objektpronomina im gesprochenen Spanisch : eine Studie zum leísmo

Third person object clitics in spoken Spanish : a study of leísmo

Neuhaus, Mareike

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (2.424 KB) 


SWD-Schlagwörter: Leísmo , Pronomina , Sprachvariation , Spanisch
Freie Schlagwörter (Deutsch): Leísmo , Pronomina , Sprachvariation , Spanisch
Freie Schlagwörter (Englisch): Leísmo , clitics , Spanish , variation
Basisklassifikation: 17.42
Institut: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Sprache, Linguistik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Gabriel, Christoph (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 30.06.2014
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 01.10.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Die Dissertation untersucht auf breiter empirischer Basis den Gebrauch der unbetonten Objektpronomina im gesprochenen Spanisch der benachbarten Varietäten Madrid und Segovia. In diesen sog. leísmo-Dialekten werden direkte Objekte nicht nur durch die etymologisch korrekten Akkusativformen lo(s)/la(s) pronominalisiert wie in lo/la conozco ‘Ich kenne ihn/sie’, sondern auch durch die Dativklitika le(s), d. h. le conozco.
Anhand spontansprachlicher und semi-spontansprachlicher Daten sowie Bewertungsdaten wird überprüft, welche formal-grammatischen und referenziellen Merkmale direkter Objekte (Genus, Numerus und Belebtheit) die Verwendung der leísmo-Formen auslösen. Des Weiteren wird untersucht, inwieweit Variation im Gebrauch dieses Phänomens besteht (zwischen Madrid und Segovia, zwischen verschiedenen Sprechern einer Varietät oder bei ein und demselben Sprecher). Ziel der Arbeit ist es, die Distribution der Objektpronomina in den untersuchten Varietäten umfassend zu beschreiben und ihr Verhalten im Rahmen eines geeigneten Grammatikmodells zu erfassen. Der gewählte Rahmen ist die stochastische Optimalitätstheorie, die aus den empirischen Daten entnommene Vorkommensfrequenzen mit einbezieht und damit Optionalität als genuinen Bestandteil der Grammatik auffasst.
Kurzfassung auf Englisch: In this dissertation I analyze the pronoun use in spoken speech in two varieties of Castilian Spanish, spoken in Madrid and Segovia. As so-called leísta dialects, both varieties are characterized by the use of dative object clitic pronouns for direct objects as in Le conozco ‘I know him/her’ instead of the (normatively correct) form as in Lo/la conozco. Supported by empirical data, I examine which features (number, gender and animacy) trigger a leísmo in Madrid and Segovia. Further, I will show that the data attest variation between and within both varieties. The aim is to describe the distribution of the clitics and to incorporate their behavior into a formal model of grammar. I argue that the variability encountered in the data can plausibly be accounted for adopting an optimality-theoretic framework (Stochastic OT).

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende