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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-77080
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2016/7708/


Personalentwicklungsbedarf im Gesundheitswesen : Entwicklung und Erprobung eines Verfahrens zur Erfassung des Personalentwicklungsbedarfs im Gesundheitswesen am Beispiel der Personalentwicklungsbedarfe von Pflegenden in der Asklepios Klinik Barmbek

Workforce development needs in health service : Development and implementation of an analysis of workforce development needs using the example of workforce development needs of nurses in the Asklepios Klinik Barmbek

Kleipoedszus, Andrea

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SWD-Schlagwörter: Pflege , Personalentwicklung , Gesundheitswesen , Qualifikation , Ausbildung , Weiterbildung , Verfahren
Freie Schlagwörter (Deutsch): Personalentwicklungsbedarf , Krankenhaus
Freie Schlagwörter (Englisch): workforce development need , hospital
Basisklassifikation: 81.24 , 81.13
Institut: Erziehungswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Faulstich, Peter (Prof. Dr.) und Grotlüschen, Anke (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 25.11.2015
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 28.01.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Ausgangspunkt dieser Arbeit sind die zahlreichen Herausforderungen, die auf die Krankenhäuser einwirken und die mit dazu führen, dass das Thema Personalentwicklung immer wieder als ein Schlüsselbereich bezeichnet wird, das über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens entscheiden kann, ohne dass gegenwärtig jedoch entsprechende Konsequenzen in der Praxis zu erkennen sind.
Nach einer kurzen Darstellung der theoretischen Grundlagen zum Thema Personalmanagement und Personalentwicklung und einer Vorstellung des dieser Arbeit zugrunde gelegten Verständnisses von Personalentwicklung werden Besonderheiten von Rahmenbedingungen und Organisationsstrukturen des Systems Krankenhaus vorgestellt, da sich die Arbeit auf die Anwendungsbedingungen eben dieses System konzentriert.
Aus diesen Grundlagen und der Feststellung, dass fundierte Verfahren zur Erhebung des Personalentwicklungsbedarfes kaum existieren, wird die Anlage der Arbeit abgeleitet.
Untersuchungsgegenstand ist die Asklepios Klinik Barmbek, für die ein zukunftsorientiertes Verfahren für die Erhebung von Personalentwicklungsbedarfen entwickelt wird. Ausgangspunkt hierfür ist die Analyse und Bewertung der Ausgangssituation. Für die Datenerhebung werden Methoden ausgewählt, die ohne zu große Beeinträchtigungen in den Krankenhausalltag integriert werden können, insbesondere Fokusgruppen und Experteninterviews sowie Dokumentenanalysen.
Auf dieser Basis wird ein Verfahren zur Ermittlung des Personalentwicklungsbedarfs konzipiert und auf die Asklepios Klinik Barmbek übertragen. Vorhandene Instrumente zur Ermittlung des Personalentwicklungsbedarfs werden weiterentwickelt und ergänzt. Das Verfahren wird anschließend auf verschiedenen Stationen der Klinik erprobt.
Die abschließende Bewertung dieser Erprobungsphase zeigt zunächst, dass das Verfahren grundsätzlich geeignet ist und sich im Krankenpflegebereich anwenden lässt. Darüber hinaus lässt sie drei Schlussfolgerungen nicht nur für die weitere Umsetzung in der Asklepios Klinik, sondern auch für die Gestaltung der Personalentwicklung und den Ausbau des Personalmanagements im Krankenhaus zu:
Das Krankenhausmanagement muss zukünftig Personalentwicklung ernsthaft als Teil der Unternehmensstrategie auffassen und deren Schlüsselposition für die Ausgestaltung einer Unternehmensstrategie nutzen; dafür ist ein Paradigmenwechsel erforderlich.
Die Feststellung des Personalentwicklungsbedarfs ist ein sozialer Aushandlungsprozess. Hierfür ist eine gleichgewichtige Berücksichtigung betrieblicher und mitarbeiterbezogener Zielsetzungen notwendig.
Das zunächst nur für den Pflegebereich entwickelte Verfahren ist grundsätzlich auch berufsgruppenübergreifend zu nutzen; dadurch würde sich Personalentwicklung als unternehmensweit wirksame Funktion erweisen. Hierfür müssen allerdings im Rahmen einer integrativen berufsgruppenübergreifenden Personalstrategie noch Voraussetzungen geschaffen werden, Anerkennung und Wertschätzung zwischen den Berufsgruppen zu verbessern.
Kurzfassung auf Englisch: Starting point of this dissertation are the numerous challenges which often have an effect on hospitals and lead to the fact that the subject workforce development is called a key area that can decide on success and failure of an organisation. However in practice corresponding consequences are currently missing.
After a short portrayal of the theoretical bases of the subject personnel management and workforce development an idea how to understand workforce development in this dissertation is presented. Characteristic features, parameters and organizational structures of the system hospital are introduced, since this work concentrates on this system and its conditions.
On this basis and the finding that well-founded procedures to establish the workforce development need hardly exist the layout of this work is derived.
Object of study is the Asklepios Klinik Barmbek for which a future-oriented procedure to establish the workforce development needs is developed. Starting point for this is the assessment and analysis of the initial situation. Methods for the study are chosen that can be integrated into the hospital everyday life without great interferences, in particular focus groups, expert’s interviews as well as document analysis.
This is taken as basis to design a procedure to undertake a workforce development needs analysis and to implement this in the Asklepios Klinik Barmbek. Existing in-struments are being improved and supplemented. Afterwards the procedure is being tested on different wards of the clinic.
The final assessment of this pilot stage shows first of all that the procedure is basi-cally suited and can be applied in nursing. Furthermore, three conclusions can be drawn not only for the implementation in the Asklepios Klinik Barmbek, but also for the creation of the workforce development and the expansion of the personal man-agement in the hospital:
In the future, the hospital management must consider workforce development as an integral part of enterprise strategy and use this key position for the configuration of an enterprise strategy. For this, a change of paradigms is necessary.
The analysis of workforce development needs is a social negotiation process. A bal-anced consideration of operational and employee-related objectives is necessary for this.
The procedure developed initially for nursing can in principle be used across profes-sional boundaries. Workforce development would thereby turn out to be an organisa-tion-wide effective function. However to achieve this, prerequisites must still be cre-ated on the basis of a workforce development strategy that cuts across professional boundaries to improve recognition and esteem between different professions.

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