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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-77767
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2016/7776/


Die Geisterbahn als Modell und Mode in der zeitgenössischen Kunst

Between conceptual model and zeitgeist trend : the haunted house in contemporary art

Klopp, Tina

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SWD-Schlagwörter: Kunstwissenschaft , Kunstgeschichte <Fach> , Geisterbahn , Massenkultur
Basisklassifikation: 20.99
DDC-Sachgruppe: Künste, Bildende Kunst allgemein
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Diers, Michael (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 11.06.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 11.03.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Wer in Kunstbesprechungen der letzten Jahre nach ausdrucksstarken Vergleichen fahndet, wird ausgerechnet im Fall des eher trashig-volkskulturhaften Begriffs der "Geisterbahn" besonders häufig fündig. Das hat damit zu tun, dass sich gleich mehrere Moden in der zeitgenössischen Kunst damit gut fassen lassen: So erfreuen sich erstens überdimensionale Raum-Installationen großer Beliebtheit. Sie laden ihre Besucher ein, Zimmer und dunkle Gänge, seltsame Orte und Verlassenes zu erkunden, fremde Welten zu erforschen und die Atmosphäre dieser Orte - zweitens - mit allen Sinnen zu erleben. Der Begriff der "Immersion" spielt hierfür eine wichtige Rolle. Drittens findet sich unter diesem Label sehr viel Kunst, die das Publikum auf der emotionalen Ebene erreicht. Weniger indem sie für Erbauung, Freude oder Rührung sorgt, sondern mithilfe unheimlicher Stimmungen, Angst, Schauer oder Entsetzen.
Schließlich schwingt in diesem Begriff häufig eine Bewertung mit: zu populär, kommerziell, unintellektuell - eine Bewertung, oder eher: Abwertung - deren weitere Untersuchung ebenfalls Gegenstand dieser Arbeit ist.
Kurzfassung auf Englisch: The haunted house [Geisterbahn] that is found on fun fairs has been discussed as a focal point to understand, discuss and evaluate trends in modern contemporary art, such as oversized room installations that invite visitors to explore unknown, eerie worlds and to immerse themselves into this atmosphere with all their senses. This experience is an emotional one, less so by evoking positive feelings but more by conjuring up an uncanny mood. These installations are the subject of a debate in which critiques often claim that art has allegedly become too popular, too commercial, too unintellectual, and too much zeitgeist trend. The PhD-thesis evaluates the use of the concept as a key term to understand developments in installation art, to capture wider trends of 'immersion' and, finally, to understand the controversies on contemporary installation art as being situated between conceptual models and zeitgeist trends.

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