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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-79359
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2016/7935/


The meter and the literary language of Gūrānī poetry

Das Metrum und die literarische Sprache der Gūrānī-Poesie

Mahmoudveysi, Parvin

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SWD-Schlagwörter: Metrum , Metrik , Literatur
Freie Schlagwörter (Deutsch): Literarische Sprache , Gūrānī-Poesie , Poesie , Poem , Gūrānī Sprache
Freie Schlagwörter (Englisch): Gūrānī language , literature , meter , versification
Basisklassifikation: 18.69
Institut: Asien-Afrika-Institut
DDC-Sachgruppe: Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Paul, Ludwig (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 04.03.2016
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 13.07.2016
Kurzfassung auf Englisch: Scholars classify Gūrānī as a member of the Northwestern Iranian group of languages. Gūrānī was used as a language of literature for many centuries, from about the 1300s until the 1800s.
The present study focuses on the literary language and metrical system of classical Gūrānī poetry. Gūrānī poetry uses a metrical template in which each line has a certain number of syllables (ten syllables) and each line is composed of two equal hemistiches (that is, two half-lines) that are divided by a caesura. Another typical characteristic is the use of a particular type of rhyme, that is, the couplet rhyme.
Besides that, we often find homophony and correspondence between vowels and consonants within the lines. Not only are similar vowels and consonants often repeated, but also the same or similar words. Thus, one of the main goals of this study has been to identify all of the metrical features that serve the metrical system and to count them as proper metrical constituents. We cannot claim to have a complete description of the meter of classical Gūrānī poetry without taking into consideration both the proper metrical constituents as well as any other constituent that serves the meter.
In this study, the roots of the metrical system of classical Gūrānī poetry are discussed in light of their historical background. This background is necessary in order to clarify the origins of the metrical system of Gūrānī poetry and the relationship between past and present.
Kurzfassung auf Deutsch: Gūrānī wird unter die nordwestlichen iranischen Sprachen eingeordnet. Viele Jahrhunderte lang, etwa vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, war Gūrānī eine Literatursprache.
Im Fokus dieser Studie steht die Literatursprache und das metrische System von klassischer Gūrānī-Poesie. Gūrānī-Poesie benutzt ein metrisches Schema, bei dem jeder Vers eine bestimmte Anzahl von Silben (zehn Silben) hat und in dem sich jeder Vers aus zwei gleichen Halbversen zusammensetzt, die von einer Zäsur getrennt werden. Eine weitere typische Eigenschaft ist der Gebrauch einer bestimmten Reimart, des gereimten Verspaars (Couplet).
Oft gibt es innere Homophonie und Korrespondenzen zwischen Vokalen und Konsonanten. Sowohl der Gebrauch ähnlicher Vokale und Konsonanten als auch die Wiederholung ähnlicher Wörter ist sehr häufig in den Texten. Es gibt nicht nur Reime am Versende, um Harmonie im Text zu erzeugen, sondern auch manchmal einen Reim im Versinneren. Dehalb ist eines der Hauptziele dieser Diskussion, alle Konstituenten, die dem metrischen System dienen, zu identifizieren und als metrische Konstituenten zu zählen. Wir können keine vollständige Beschreibung von klassischer Gūrānī-Poesie erreichen, ohne diese metrischen Konstituenten oder die Konstituenten, die dem Metrum dienen, zu berücksichtigen.
Die Ursprünge des metrischen Systems des klassischen Gūrānī-Poesie werde angesichts dieses historischen Hintergrunds verfolgt. Dieser Hintergrund ist notwendig um die Ursprünge der metrischen Prinzipien der Gūrānī Poesie und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufzuzeigen.

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