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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-84807
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8480/


Ein Modellierungsansatz für die Umgestaltung von Anwendungslandschaften

Hofer, Stefan

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SWD-Schlagwörter: Modellierung , Unternehmensarchitektur , Softwarearchitektur
Freie Schlagwörter (Deutsch): Anwendungslandschaft , Unternehmensmodellierung
Basisklassifikation: 54.80
Institut: Informatik
DDC-Sachgruppe: Informatik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Züllighoven, Heinz (Prof. Dr.-Ing.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.04.2017
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 04.05.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Um ihre Geschäftsprozesse zu unterstützen, betreiben Unternehmen Anwendungslandschaften, die aus teilweise voneinander abhängigen Softwaresystemen bestehen. Anwendungslandschaften müssen immer wieder tiefgreifend verändert werden, um sie an technische, rechtliche und wirtschaftliche Randbedingungen anzupassen. Oft wirken sich Änderungen an Softwaresystemen auf die Geschäftsprozesse aus. Damit eine Anwendungslandschaft erfolgreich umgestaltet werden kann, müssen die Zusammenhänge zwischen ihrer Architektur und ihrem Einsatz verstanden werden.
In der Praxis werden Modelle als Hilfsmittel für die Umgestaltung von Anwendungslandschaften eingesetzt. Existierende Modellierungsansätze eignen sich jedoch nur eingeschränkt für diesen Zweck, da sie technologische und fachliche Sichten auf Anwendungslandschaften nicht hinreichend verzahnen.
In dieser Arbeit werden die Probleme mit der Modellierung in Umgestaltungsprojekten empirisch untersucht und Anforderungen an Modellierungsansätze abgeleitet. Die Anforderungen beziehen sich auf die Modellierungssprache, auf das Modellierungsvorgehen und auf den Einsatz von Modellen. Ausgewählte Modellierungsansätze werden bewertet und so ihre Stärken und Schwächen aufgezeigt. Im konstruktiven Teil der Arbeit werden die Stärken der untersuchten Ansätze miteinander kombiniert, sodass die Anforderungen erfüllt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Sprachmittel und Vorgehensweisen, die sich gut für Umgestaltungsprojekte eignen, zu wiederverwendbaren „Bausteinen“ verallgemeinert.
Um einen existierenden Ansatz an Umgestaltungsprojekte anzupassen, muss dieser gegen die Anforderungen abgeglichen und die identifizierte Lücke durch geeignete Bausteine geschlossen werden. Dies wird beispielhaft gezeigt, indem mehrere Bausteine in einen kommerziellen Modellierungsansatz integriert werden. Eine Evaluation der Bausteine, die neben anderen Indikatoren auf einem Praxisbeispiel beruht, zeigt ihre Relevanz, Anwendbarkeit und Praxistauglichkeit.
Kurzfassung auf Englisch: To support their business processes, companies run application landscapes. These consist of software systems that are in part dependent on each other. Application landscapes need to be transformed frequently to adapt to a changing technological, legal, and economical environment. Often, changes to an application landscape’s software systems affect business processes. Such dependencies between an application landscape’s architecture and its use have to be transparent to transform an application landscape successfully.
Models are commonly used to facilitate the transformation of application landscapes. However, existing modeling approaches fall short of this purpose. Especially, technological and domain-focused views of application landscapes are often poorly integrated.
This thesis provides an empirical analysis of modeling-related problems in transformation projects. The author identifies which requirements should be met by a modeling approach for application landscape transformation. These requirements target modeling language, modeling methodology and how models should be used. Existing modeling approaches are evaluated against the requirements to assess their strengths and weaknesses. These weaknesses are addressed in the constructive part of this thesis. Tried and proven techniques and language features of existing approaches are combined so that the requirements are met. To achieve re-usability, the language features and modeling techniques are generalized. The resulting „building blocks” can be used to adapt existing approaches to transformation projects.
A proof-of-concept demonstrates how to apply the building blocks to a commercial modeling approach. An evaluation of the building blocks shows that they are applicable and relevant to the transformation of application landscapes.

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