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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-22961
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2296/


Kosmetische Mittel vom Kaiserreich bis zur Zeit der Weimarer Republik : Herstellung, Entwicklung und Verbraucherschutz

Cosmetics in the time from 1871 to 1930 : Production, Development and consumer protection

Riewerts, Kerrin

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SWD-Schlagwörter: Verbraucherschutz , Kosmetik , Kosmetikherstellung , Weimarer Republik , Haarfärbemittel , Seifenherstellung , Lebensmittelrecht
Freie Schlagwörter (Deutsch): Sommersprossencreme
Basisklassifikation: 30.01
Institut: Mathematik
DDC-Sachgruppe: Naturwissenschaften
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Weyer, Jost (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 17.11.2004
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 04.01.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Die Qualität kosmetischer Mittel ist ain altes Problem. Während Versuche, die Nahrungsmittelqualität durch staatliche Maßnahmen zu sichern, bis ins Altertum zurückreichen, sind solche Bestrebungen im Bereich der Kosemtik erst seit etwa 100 Jahren zu erkennen. Betrachtet wird der Zeitraum ab 1871, dem Jahr der Reichsgründung, in der sich eine staatliche Gesundheitspolitik entwickelte und damit einhergehend ein Verbraucherschutz auf der Basis des ersten reichseinheitlichen Nahrungsmittelgesetzes (NMG). Die Untersuchung endet mit dem Erlass des Lebensmittelgesetzes von 1927 (LMG), da sich an ihm die Entwicklung eines gesetzlichen Verbraucherschutzes bezüglich kosmetischer Mittel aufzeigen lässt.
Zunächst wird die rechtliche Situation des Verbraucherschutzes anhand von Gesetzen und Verordnungen sowie die staatliche Kontrolle im Bereich des Verkehrs mit Kosmetika betrachtet. Des Weiteren werden Regelungen im Verkehr mit Arzneimitteln unter Berücksichtigung des Geheimmittelhandels und das Farbengesetz von 1887 untersucht sowie die Auslegungsschwierigkeiten hinsichtlich der kosmetischen Mittel diskutiert.
Der dritte Teil der Arbeit stellt verschiedene Berufe vor, die mit der Herstellung, dem Verkauf, der Analytik und den gesundheitlichen Folgen kosmetischer Mittel befasst waren.
Es folgen drei exemplarische Gruppen kosmetischer Mittel, die im Untersuchungszeitraum einen großen Absatz verzeichneten oder mit deren Markteinführung rechtliche Schwierigkeiten hinsichtlich des Verbraucherschutzes verbunden waren. Als erste Gruppe wird das reinigende Kosmetikum Seife untersucht, wobei der Schwerpunkt auf den Herstellungsverfahren und der Entwicklung der Analytik liegt. Als dekorative Mittel werden Haarfärbemittel untersucht, hierwird neben der Entwicklung synthetischer Mittel besonders viel Augenmerk auf den Verbraucherschutz gelegt. Cremes und Mittel zur Zahn- und Mundpflege als pflegende Produkte bilden die dritte untersuchte Gruppe, nach einem kurzen Einblick in die Cremes und Salbengrundlagen wird die praktische Anwendung der entsprechenden Gesetze anhand eines konkreten Beispiels ausgeführt.
Kurzfassung auf Englisch: This study shows the development of governmental customer protection for cosmetics in the time from 1871 to 1930 in Germany.
The first law for food adulteration in Germany from 1879 did not restrict the trade of any cosmetics. The second one from 1927 restricted harmful cosmetic agents.
This legal situation is shown in three examples. First for the producion of soap. Second the development of synthetic compounds for hair dyes and third for cosmetics which are used for cleansing the mouth and skin care.

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