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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-23160
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2316/


Der ärztliche Habitus in Venezuela : Interkulturelle Einblicke in die medizinische Professionskultur am Beispiel ärztlicher Deutungsmuster über Aids in Caracas

The Cultural Logic of Physicians Work in Venezuela : Intercultural Aspects of the Medical Profession in Venezuela examplifying the Physicians Management of Aids Patients in Caracas

Boeker, Elvira

Originalveröffentlichung: (2001) in: Fluminut (Editor) 2002. Wien
pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (2.232 KB) 


SWD-Schlagwörter: Habitus , Medizinische Ausbildung , Venezuela , AIDS , Interkulturelles Verstehen , Biomedizin / Medizinische Ethik , Medizinische Ethik
Freie Schlagwörter (Deutsch): Metaphernanalyse , Professionelles Handeln , Ärztlicher Blick , Interkulturelle Perspektive
Freie Schlagwörter (Englisch): Metaphor Analysis , Professional Work , Medical Gaze , Intercultural Perspective
Basisklassifikation: 71.52 , 71.37 , 44.06
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Pieper, Marianne (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.03.2002
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 31.01.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Der ärztliche Habitus in Venezuela

Interkulturelle Einblicke in die medizinische Professionskultur am Beispiel ärztlicher Deutungsmuster über Aids in Caracas.

In dieser empirisch-qualitativen Untersuchung soll herausgearbeitet werden auf welche Weise professionelle Handlungsformen gesteuert werden durch kulturelle Wertvorstellungen und wie sich Kultur als Einflußgröße speziell in die Handlungs- und Interaktionsstile der ärztlichen Akteure in Venezuela einschreibt. Die Arbeit will daher einen Beitrag zum Diskurs um Globalisierung in der Medizin leisten und geht der Frage nach, ob und wie die Biomedizin mit ihrem globalen Anspruch auf Objektivität und Einheitlichkeit einer Transformation oder Modifizierung im lokalen kulturellen Kontext unterzogen wird. Zugleich gestattet die interkulturelle Ausrichtung dieser Forschung, die die Biomedizin in einem ”fremden” Kontext untersucht, eine erweiterte Perspektive und Rückschlüsse auf wertgebundene Phänomene der Medizin in der ”eigenen” Kultur.

Für meine Untersuchung ist daher die Frage zentral, durch welche Charakteristika die Performanz des ärztlichen Habitus im lokalen Setting in Caracas gekennzeichnet ist und welche Begründungszusammenhänge dies möglicherweise hervorbringen. Die Konkretisierung dieser Fragestellung lautet: Was macht im Selbstverständnis der ärztlichen Akteure in Venezuela einen guten Arzt aus und durch welche (Handlungs-)Kompetenzen zeichnet er sich aus? Überdies wird gefragt nach dem professionellen Selbstverständnis venezolanischer Ärzte und danach wie sie mit den Herausforderungen durch eine ”neue” Krankheit (Hiv/Aids) umgehen. Eine Einbindung dieser Fragen in theoretische Zusammenhänge führte zur analytischen Kategorie des ”kurativen Habitus”, die im Zentrum der Untersuchung steht.
Kurzfassung auf Englisch: The Cultural Logic of Physicians Work in Venezuela

Intercultural Aspects of the Medical Profession in Venezuela examplifying the Physicians Management of Aids Patients in Caracas

The research is a qualitative analysis based on empirical interview data. It points out how cultural values influence medical professional work and how culture has been inscribed in working programms and interaction styles of physicians in Venezuela by examplifying the medical management of Hiv/Aids patients.
The research is a contribution to the discourse of globalization in medicine answering the question how biomedicines claim for objectivity and unity is being modified and transformed in the specific local setting of urban Caracas. Moreover, the intercultural perspective of the research allows to verify cultural values in our own (Western) medical culture.

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