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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-24421
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2442/


Anwendungsorientierte Untersuchung und Erprobung der Materialien für interventionell neuroradiologische Eingriffe

Wiemer, Anja

Originalveröffentlichung: (2004) keine
pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Doppler-Sonographie , Doppler-Effekt , Christian , Hämangiom , Katheterangiographie , Embolisation
Freie Schlagwörter (Deutsch): Intraluminaler Doppler , Embolisation , Arteriovenöse Malformation , Mikrokatheter , Kreislaufmodell
Freie Schlagwörter (Englisch): Doppler Guide Wire , Flow Model , Cerebral Arteriovenous Malformation , Embolisation , Microcatheter
Basisklassifikation: 44.03 , 44.51 , 44.09 , 44.90 , 44.64
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Zeumer, Hermann (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.04.2005
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 09.05.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Eine Aufgabe, der sich der klinisch tätige Mediziner immer wieder stellt, ist die der Therapieverbesserung einhergehend mit einer Risikominimierung für den Patienten, insbesondere bei invasiven Maßnahmen. Im Bereich der Interventionellen Neuroradiologie ist es somit erforderlich, neu entwickelte Materialien, wie Mikrokathetersysteme und Embolisationssubstanzen, vor der klinischen Verwendung zunächst in einem, dem zerebralen Gefäßsystem nachempfundenen, Kreislaufmodell zu testen.
Grundsätzlich sind in der endovaskulären Therapie okkludierende von rekanalisierenden Verfahren zu differenzieren. Zur Okklusion (Embolisation) von Blutgefässen einer Gefäßfehlbildung oder eines hypervaskularisierten Tumors werden verschiedene flüssige, feste und partikuläre Materialien eingesetzt. Eine Gefäßrekanalisation kann medikamentös (Fibrinolytikum) oder mechanisch (Dilatation) erfolgen; gelegentlich werden beide Verfahren kombiniert.
Gegenstand eines Untersuchungsabschnittes ist die Überprüfung eines Mikro-Führungsdrahtes mit der technischen Option der intraluminalen Dopplersonographie, um diese Maßnahmen schon während ihrer Durchführung direkt vor Ort kontrollieren zu können. Die Verwendung dieses Mikro-Führungsdrahtes hat sich bereits in der Interventionellen Kardiologie bewährt, so dass Erfahrungen, die jedoch nur zum Teil auf die neuroradiologischen Belange übertragbar sind, vorlagen.
Im Vordergrund weiterer Untersuchungen steht die Frage nach dem Embolisatverhalten in einem Angiommodell. Hier ist sowohl der Einfluss der Gefäßquerschnitte im Modellnidus als auch die unterschiedlichen Zubereitungen und Dosierungen des Embolisates von großer Bedeutung, da ein zu proximaler oder distaler Verschluss einer Gefäßfehlbildung fatale Folgen für den Patienten haben kann.
Im letzten Teil der Untersuchungen wird die Frage nach der Druckstabilität und damit nach der Materialsicherheit der im klinischen Alltag verwendeten Mikro-Katheter gestellt. Das Bersten eines Katheters könnte potentiell lebensbedrohliche Folgen für den Patienten haben. Es liegen zwar Daten der jeweiligen Herstellerfirmen vor, auf die jedoch nur eingeschränkt zugegriffen werden kann; zudem kommen diese unter praxisfernen Laborbedingungen zustande.
Der Doppler-Führungsdraht ist für die klinische Anwendung in der Interventionellen Neuroradiologie aufgrund der Vulnerabilität der intrazerebralen Gefässe und vergleichsweise zu grosser Rigidität des Drahtes nicht geeignet.
In der klinischen Tätigkeit unterschreitet der Embolisateur die für jeden Katheter festgelegten Druckmaxima, so dass eine Patientengefährdung nicht besteht.

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