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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-24835
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2483/


Modifizierte Ummantelungstechnik nach Reduktionsplastik der Aorta ascendens zur operativen Therapie von Aneurysmen der Aorta ascendens : Klinische Ergebnisse

Modified wrapping technique after aortoplasty of the ascending aorta : clinical results

Reiter, Beate

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SWD-Schlagwörter: Brustaorta / Aneurysma , Conduit , Aortenklappenersatz
Freie Schlagwörter (Deutsch): Aortoplasty , Ummantelung
Freie Schlagwörter (Englisch): ascendens aneurysm , aortic valve replacement , aortic conduit , aortoplasty
Basisklassifikation: 44.85
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Münzel, Thomas (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.03.2005
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 13.06.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Zwischen 1996 und 2001 wurde ein alternatives chirurgisches Verfahren zur operativen Versorgung eines Aortenwurzel- und Aneurysma der Aorta ascendens bei 26 Patienten (9 Frauen/17 Männern) mit einem Durchschnittsalter von 61,4 Jahren angewendet. Die Aortenklappe wurde, wenn eine relevante Herzklappenerkrankung vorlag, durch die Prothese der Wahl ersetzt oder, wenn möglich, rekonstruiert. Die Aorta ascendens wurde nach Reduktionsplastik durch Ummantelung mit einer Dacron-Prothese im normalen Diameter stabilisiert. Die entscheidende Innovation und Modifikation dieser operativen Technik liegt in der zirkulären Fixation der Rohrprothese auf Höhe des Klappenannulus durch die Klappennähte und der Möglichkeit, die Rohrprothese zirkulär bis in den Aortenbogen zu ziehen.
Im Vergleich mit den Literaturdaten zeigt sich, daß durch dieses operatives Vorgehen gute operative und perioperative Ergebnisse erzielt werden können, die mit einem niedrigem Risiko der Patienten einhergehen (wenig Blutungskomplikationen, geringer Bedarf an Fremdblut, frühe Extubation und Mobilisation sowie Entlassung aus dem Krankenhaus). Es kam zu keinem perioperativem Tod oder andern schweren Komplikation (Stroke, Schrittmacherimplantation, Wundinfektionen). Besonders hier lassen sich Vorteile gegenüber anderen operativen Verfahren darstellen. Im Rahmen der klinischen Nachuntersuchung (durchschnittlich 30 Monate postoperativ), die 2002 durch persönliche Befragung, transthorakale Echokardiographie und bei 76 % mittels Schnittbilddarstellung erfolgte, zeigte sich, daß die operierten Patienten alle im NYHA Stadium I und II waren, ihrem normalen Alltagsleben nachgingen und es zu keiner Re-Operation gekommen war. Ein Patient war am 20. postoperativen Tag aus körperlichem Wohlbefinden heraus überraschend gestorben. Die Gesamtletalität beträgt damit 3,6 %.
In den bildgebenden Untersuchungen zeigte sich ein regelrechter funktioneller Befund der Aortenklappenprothesen und zufriedenstellende Ergebnisse nach den rekonstruktiven Eingriffen. Die Größendurchmesser der Aorta ascendens befinden sich im Normbereich, so daß man von einer sicheren operativen Methode mit geringem operativem Risiko und guten Ergebnissen in einem mittelfristigen Beobachtungszeitraum ausgehen kann.
Kurzfassung auf Englisch: Objective: Surgical options for ascending aortic aneurysms extend from aggressive techniques with complete replacement of the aortic root to conservative approaches such as aortoplasty. We present the “external conduit” procedure as a novel variant of aortoplasty with external reinforcement including the entire aortic root.
Methods: We performed the external conduit procedure in 17 men and 9 women with a mean age of 62 ± 13 years. 23 patients required surgery of the aortic valve with severe aortic regurgitation in 18; 2 patients had previous aortic valve replacement. 13 patients had cystic media degeneration. With preoperative diameters ³ 50 mm and aortic ratios ³ 1.5 all but one patient had marked aortic aneurysm.
Results: All patients were discharged 10 ± 3 days postoperatively with only one early mortality unrelated to surgery. Thus, the overall early survival was 96.2%, without cardiovascular events or late deaths during 32 ± 17 months of follow-up. Aortic ratios were 1.9 ± 4 preoperatively and 1.0 ± 1 at follow-up (P<.0001). With diameters ³ 40 mm, the aorta was still mildly dilated in three individuals, however, Cox proportional hazards regression analysis excluded association of clinical, anatomical and surgical variables with postsurgical dilatation. Moreover, postsurgical aortic ratios were < 1.3 in all patients and even with strictest criteria, no patient required reintervention.
Conclusions: The external conduit procedure yields excellent early and midterm results and may permit more aggressive application than conventional reinforced aortoplasty even in patients with marked aneurysm, aortic regurgitation and cystic media necrosis.


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