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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-24871
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2487/


Profil Psychotherapeutischer Zielsetzungen : Konstruktion und psychometrische Überprüfung eines Instruments zur therapeutenseitigen Messung von Therapiezielen

Profile of Psychotherapeutic Goals : Development and psychometric testing of an instrument for the assessment of therapy goals by psychotherapists

Dirmaier, Jörg

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SWD-Schlagwörter: Klinische Psychotherapie , Stationäre Behandlung , Fragebogen , Zielerkennung
Freie Schlagwörter (Deutsch): psychosomatische Rehabilitation , Zielerreichung , Selbstbeurteilungsinstrument , Fremdbeurteilungsinstrument , psychometrische Überprüfung
Freie Schlagwörter (Englisch): psychosomatic rehabilitation , goal attainment , self-assessment-instrument , observer-assessment-instrument , psychometric testing
Basisklassifikation: 77.08 , 77.70
Institut: Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Koch, Uwe (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 01.06.2005
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 06.06.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht die Entwicklung und Überprüfung eines Systems zur Erfassung von Therapiezielen und deren Zielerreichung in der Rehabilitation von Patienten mit psychischen/psychosomatischen Störungen. Neben einem empirischen Entwicklungsprozess wird ein Schwerpunkt auf die psychometrische Überprüfungen der therapeutenseitigen Zielauswahl und Zielerreichungseinschätzung gelegt. Ziel der Studie ist, ein praktikables, reliables und valides Instrument zur standardisierten Erfassung von therapeuten- wie auch patientenseitigen Therapiezielen sowie deren Erreichung zu erhalten. Das Instrument soll den Prozess der Zieldefinition im Verlaufe einer psychotherapeutischen Behandlung unterstützen und eine zielorientierte Messung des Therapieerfolgs ermöglichen.
Die Entwicklung des Instruments erfolgt zunächst durch eine Erhebung der innerhalb von stationären Rehabilitation von Patienten mit psychischen/psychosomatischen Störungen verwendeten und von den Therapeuten in 1192 Entlassungsberichten dokumentierten 7157 Zielformulierungen, die dann systematisch zusammengefasst und schließlich nach bestimmten Kriterien geordnet werden. So entsteht in einem ersten Schritt ein Kategoriensystem, welches es ermöglicht, die Zielformulierungen der Therapeuten innerhalb von vier Zieldimensionen hierarchisch auf drei Ebenen zu gliedern. Das Kategoriensystem weist im Rahmen der psychometrischen Überprüfung zufriedenstellende Ergebnisse hinsichtlich Validität und Reliabilität auf.
Diese Taxonomie von Therapiezielen wird dann als Grundlange für die Entwicklung sowohl eines Therapeuten- wie auch Patientenbogens verwendet. Die anschließende psychometrische Überprüfung des Therapeutenbogens im Rahmen einer längsschnittlich angelegten Evaluationsstudie an einer Stichprobe von 1905 Patienten verdeutlicht, dass die Erfassung von Therapiezielen durch die Therapeuten zu Behandlungsbeginn und deren Zielerreichungseinschätzung am Ende der Behandlung den Kriterien der Praktikabilität wie auch Validität genügen. Untergruppenanalysen zeigen, dass die Therapeuten in Abhängigkeit von den Variablen Diagnose, Symptombelastung und funktionelle Einschränkung signifikant unterschiedliche Schwerpunkte bei der Zielauswahl setzen. Die Zielerreichungseinschätzungen der Therapeuten am Ende der Behandlung sind von zu Beginn erhobenen klinischen Variablen wie beispielsweise Motivation und Schweregrad der psychopathologischen Symptomatik abhängig.
Auf der Grundlage der durchgeführten Analysen wird abschließend eine optimierte Version des Therapeutenbogens entwickelt.

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