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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-25561
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2556/


Evaluation der 5-Jahres-Ergebnisse nach verkürzenden Augenmuskeloperationen : Faltung versus Resektion

Rostalsky, Maren

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Augenmuskeloperation , Faltung , Schielen , Resektion
Basisklassifikation: 44.95
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Haase, Wolfgang (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 21.07.2005
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 26.07.2005
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Studie wurde der langfristige Operationseffekt bei 46 Patienten nach kombinierten Augenmuskeloperationen an den Horizontalmotoren untersucht. Da in der Praxis häufig der Eindruck eines nachlassenden Operationseffektes nach Rücklagerungs-Faltungs-Operationen besteht, wurden entsprechende Langzeitergebnisse mit denen einer Rücklagerungs-Resektions-Operation verglichen und die Rezidivhäufigkeit nach beiden Verfahren ermittelt.

Bei Betrachtung der Dosis-Effekt-Korrelationen nach 5 Jahren zeigte sich für beide Verfahren eine signifikante Abnahme der Wirkungsgrade gegenüber der direkt postoperativen Messung, dies sowohl für die Fernwinkel sowie für die Nahwinkel (vgl. Tabelle 4, 5; S. 26). Unmittelbar postoperativ wurden durchschnittliche Effektivitäten von 1.4-1.9 °/mm nach beiden Verfahren erreicht. Nach 5 Jahren wurden durchschnittliche Effektivitäten von 0.3-1.7 °/mm ermittelt. Die Art der Operationsmethode hatte auf diesen Effekt jedoch keinen signifikanten Einfluss. Der Effekt des Geschlechtes sowie des Alters zum Operationszeitpunkt waren ebenfalls nicht signifikant. Es konnte weiterhin ausgeschlossen werden, dass eine vollständige Stereopsis, als stützende Funktion der Fusion, einen signifikanten Einfluss auf dieses Ergebnis hatte. Die Messungen der Schielwinkel im Fernblick ergaben keinen signifikanten Effekt der Operationsmethode im Gegensatz zum Nahblick, wo sich langfristig bessere Ergebnisse nach einer Resektion zeigten (vgl. Abb. 11, S. 29). Die durchschnittlichen Schielwinkelzunahmen waren dabei stets kleiner als ~5°. Die Ursache liegt möglicherweise in einem unzureichenden Dosierungsschema. Innerhalb des Beobachtungszeitraumes von 1996/1997 bis 2002 fand sich keine überproportionale Rezidivhäufigkeit nach Faltungen. Die Rezidivquote nach einer Faltung entsprach 6.3%, die nach einer Resektion 6.9% (insgesamt 6.6%). Die Falttechnik ist daher für kombinierte Augenmuskeloperationen an den Horizontalmotoren gleichermaßen empfehlenswert wie die Resektion.

Die hier aufgeführten Untersuchungen können daher für die langfristige Beurteilung von kombinierten Augenmuskeloperationen herangezogen werden und als Anhaltspunkt für neuere Untersuchungen bezüglich der Dosierungsschemata dienen.

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