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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-27081
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2005/2708/


Beeinflussende Faktoren auf das Ansprechen einer lipidsenkenden Therapie bei Patienten mit Hyperlipoproteinämie

Influencing factors on lipid-lowering therapy in patients with Hyperlipoproteinemia

Frey, Friederike

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SWD-Schlagwörter: Lipidstoffwechsel , Cholesterin , Statine , Diät , Lipidsenker
Freie Schlagwörter (Deutsch): ApoE , Polymorphismus , Lipoproteinlipase
Freie Schlagwörter (Englisch): ApoE , polymorphism , Lipoproteinlipase
Basisklassifikation: 44.61
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Beil, Frank Ulrich (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.11.2005
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 14.11.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Diese Arbeit hat Faktoren untersucht, die das Ansprechen auf lipidsenkende Therapien beeinflussen. Gemessen wurde dieses Ansprechen an der Differenz (Berechnungsformel siehe Kapitel Material und Methoden) der Werte für Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin und Triglyceride.
Hierbei ergab sich, daß die Faktoren Alter, Geschlecht, BMI und Hyperlipoproteinämietyp keine signifikante Rolle für den Ausgang einer lipidsenkenden Therapie spielen. Einzig für die Senkung des Gesamtcholesterins scheint ein hoher BMI nachteilig zu sein. Die Patienten mit einem hohen BMI zeigten schlechtere Werte für die Cholesterinsenkung, eine Tendenz, die bei einem p-Wert von 0,053 als grenzwertig signifikant angesehen werden kann.
Signifikant für die Lipidsenkung ist die Höhe des Ausgangswertes. Dies zeigte sich trotz Verwendung einer Berechnungsformel, die eine normierte Differenz unter Einbeziehung des Ausgangswertes errechnete.
Ebenfalls für den Erfolg einer lipidsenkenden Therapie signifikant (p<0,001) ist die Wahl der Behandlung. Statine zeigten die höchste Wirksamkeit bei der LDL- und Gesamtcholesterinsenkung. Für die Triglyceridsenkung und den HDL-Anstieg hingegen zeigten Fibrate die beste Wirksamkeit.
In Bezug auf die Genetik ließen sich einige Tendenzen erkennen, die sich in der Statistik jedoch nicht signifikant ausdrückten. So zeigte der ApoE-Genotyp 2/4 ein deutlich besseres Therapieansprechen ausgedrückt in Mittelwerten der LDL- und Cholesterinsenkung als alle anderen ApoE-Genotypen. Für einen statistischen Vergleich zulässig waren allerdings jedoch nur die Gruppen der ApoE-Genotypen 3/3 und 3/4. Bei Betrachtung der Mittelwerte für die LDL-Senkung zeigte sich tendenziell, daß der Genotyp 3/4 ein besseres Ansprechen auf die Behandlung mit Ionenaustauschern aufweist. Statistisch zeigte sich jedoch kein signifikanter Unterschied im Ansprechen auf lipidsenkende Therapien. Auch die Tests in der Untergruppe der Patienten, die entweder Statine oder Diät erhielten zeigten keine Signifikanz.
Alle Träger eines der vier untersuchten LPL-Polymorphismen zeigten eine höhere Triglyceridreduktion als die Nichtträger. Die Träger des LPL-Polymorphismus D9N oder -93tg zeigten einen höheren Zuwachs an HDL, als die Gruppe der Nichtträger. Die Träger des LPL-Polymorphismus S447X senkten ihr Gesamtcholesterin überdurchschnittlich, die Träger des LPL-Polymorphismus -93tg nur unterdurchschnittlich. Diese Ergebnisse bleiben als Tendenzen bestehen, da die geringe Fallzahl an Trägern den statistischen Vergleich mit der Gruppe der Nicht-Träger nicht zuliess.


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