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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-27466
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/2746/


Persönliches digitales Identitätsmanagement

Personal digital identity management

Baier, Tobias

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (4.099 KB) 


SWD-Schlagwörter: Identität , Internet , Onlinegemeinde , Selbstdarstellung , Datenschutz / Kontrolle , Systemsoftware
Freie Schlagwörter (Deutsch): Identitätsmanagement , Onlinegesellschaft
Freie Schlagwörter (Englisch): Identity management , online society
Basisklassifikation: 54.99
Institut: Informatik
DDC-Sachgruppe: Informatik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Lamersdorf, Winfried (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.12.2005
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 03.01.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Digitales Identitätsmanagement unterstützt Anwender und Dienste bei der Verwaltung, Kontrolle und Übermittlung persönlicher Daten in digitalen Kommunikationssystemen. Die Vielfalt dieser komplexen und sicherheitsrelevanten Aufgaben ist bisher auf verschiedene Anwendungen und Systeme verteilt. Durch digitales Identitätsmanagement werden diese unterschiedlichen Strukturen in einem gesamtheitlichen Konzept zur systemtechnischen Komponente, die anderen Kommunikationsanwendungen zur Verfügung steht. Eine gemeinsame Bedienschnittstelle hilft bei der Verwaltung der Identitätsinformationen sowie bei der Auswahl und Übertragung der persönlichen Daten.

Bei persönlichem Identitätsmanagement liegt die Kontrolle über die eigenen Daten im Gegensatz zum Identitätsmanagement in Unternehmen beim Benutzer selbst. Dadurch verändert sich sowohl die Systemarchitektur als auch der mögliche Anwendungskontext. Viele Konzepte und Mechanismen sind jedoch in beiden Arten vorhanden und werden in dieser Arbeit allgemein betrachtet.

Dazu werden zunächst die dem digitalen Identitätsmanagement zugrunde liegenden allgemeinen Konzepte untersucht und erläutert, woraufhin Definitionen
von digitaler Identität, Identitätsmanagement und Identitätsmanagement-Systemen entwickelt werden. Dann wird eine Klassifizierung zur Einordnung von Identitätsmanagement-Systemen vorgestellt. Diese unterscheidet sich dadurch von anderen Klassifizierungen solcher Systeme, dass sie die Intention und damit die
Zielgruppe des Systems berücksichtigt; Der funktionelle Unterschied zwischen unternehmensorientierten und persönlichen Systemen wird so verdeutlicht. Nachdem
wichtige Identitätsmanagement-Systeme aus Praxis und Forschung untersucht und nach der Klassifizierung eingeordnet werden, wird eine Lücke dieses Rasters deutlich: Es fehlt ein persönliches, am Anwender orientiertes System, das die Selbstdarstellungsmöglichkeit des Benutzers und nicht den Datenschutz in den Vordergrund stellt. Diese Arbeit entwickelt deshalb ein eigenes Konzept
für ein solches System. Dazu wird auch die Konstruktion eines diesen Konzepten folgenden Prototypen vorgestellt und dessen Einsatz in praktischen Beispielen erläutert. Abschließend wird das vorgestellte, prototypische System in das zuvor ausgemachte Umfeld eingeordnet und dessen Einfluss auf mögliche weitere Entwicklungen abgeschätzt.
Kurzfassung auf Englisch: Digital identity management helps users and service providers to manage, control and transmit personal data within digital communication systems. The diversity
of these complex tasks that always involve security issues, is currently distributed on many different applications and systems. Digital identity management ties
these tasks into one single concept for a system level component which can be utilized by other communication applications. A common user interface helps with
the management of the information as well as with the transmission of personal data to communication partners.

In contrast to organisational, identity management personal identity management puts the user into control of his data. This influences both the system architecture and the possible application context. Nevertheless, both share many concepts and mechanisms which will be considered conjointly in this work.

First the fundamental concepts of digital identity management are explained, which leads to definitions of identity, identity management and identity management
systems. Then a classification of identity management systems is introduced. It differs from former approaches by considering the intention and thereby the
target group of the system.With it, the functional differences between organisational and personal identity management systems become apparent. After applying
this classification to important identity management systems which are currently developed and even deployed by commercial industry and research, it becomes clear that there is a gap: there is no personal digital identity management system which concentrates on self-portrayal instead of data security. This leads to this works main goal: the development of a concept for self-portrayal oriented digital identity management. A prototype following this concept is also introduced. Practical examples show how the prototype is used and what difference it makes to existing communication systems. Finally, the system is classified itself and its
position in the field is elaborated.

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