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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-28136
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/2813/


Untersuchungen zur Effektivität antiviraler Kombinationstherapien bei der Behandlung gentechnisch veränderter Gliome in vitro und in vivo

Senft, Christian Alexander

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SWD-Schlagwörter: Hirntumor , Gentherapie , Herpes-simplex-Virus , Chemotherapie
Basisklassifikation: 44.81
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Westphal, Manfred (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.02.2006
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 01.03.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Gegenstand dieser Arbeit ist die zytostatische Behandlung gentechnisch veränderter maligner Gliomzellinien. Es wurde die Wirksamkeit verschiedener antiviraler Substanzen in kombinierter Gabe in vitro und in vivo an Tumorzellen untersucht, in die zuvor die genetische Information für die Herpes Simplex Virus Typ 1-Thymidinkinase mittels Transfektion eingebracht wurde. Die Ergebnisse der in vitro-Untersuchungen an neun Zellinien zeigen, daß die Kombination aus Ganciclovir und Trifluridin sowie aus Trifluridin und Bromovinyldeoxyuridin zu einer gegenüber der Einzelgabe verstärkten Hemmung der Tumorzellproliferation bei der Mehrzahl der behandelten Zellinien führt. Diese verstärkte Hemmung konnte bei kombinierter Behandlung mit Ganciclovir und Bromodeoxyuridin bzw. Ganciclovir und Idoxuridin nicht beobachtet werden. In den in vivo-Untersuchungen konnte zwar eine proliferationshemmende Wirkung von Ganciclovir auf die Tumoren festgestellt werden, dieser Effekt ließ sich durch zusätzliche Gabe von Bromovinyldeoxyuridin nicht weiter steigern. Bromovinyldeoxyuridin selbst blieb in vivo ohne messbare antiproliferative Effekte. Im Rahmen klinischer Studien könnten wohl ähnliche unterschiedliche Effekte bei den Patienten gesehen werden. Weitere Studien hinsichtlich des komplexen Wirkmechanismus auf zellulärer Ebene erscheinen daher wünschenswert.

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