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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-28745
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/2874/


Vom Eigennutz zum Gemeinnutz : gemeine, fromme und milde Legate von Lübecker und Kölner Bürgern des 17. Jahrhunderts im Spiegel ihrer Testamente

Eßmann, August Wilhelm

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Eigennutz, Gemeinnutz, Städtevergleich, Protestantismus, Katholizismus, Konfessionszeitalter, Testamente, Reichsstädte, Hansestädte
Basisklassifikation: 15.09 , 15.08 , 15.42 , 15.07
Institut: Philosophie und Geschichtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Geschichte Deutschlands
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Herzig, Arno (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.02.2006
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 11.04.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Edierte und unedierte Bürgertestamente des 17. Jahrhunderts aus zwei ehemaligen Reichs- und Hansestädten – dem lutherischen Lübeck und dem katholischen Köln – bildeten die Grundlage der Arbeit. Der Quellenkorpus umfasste etwa 500 Bürgertestamente je Reichsstadt. Die Testamente wurden einer statischen und einer dynamischen Auswertung unterzogen und die gewonnenen Daten in die politischen, wirtschaftlichen, kirchlichen und sozialen Gegebenheiten des 17. Jahrhunderts in Beziehung gesetzt. Hierbei hatte der konfessionelle Unterschied der beiden Vergleichsstädte eine zentrale Bedeutung.
Im Mittelpunkt der Untersuchung standen die Legate für gemeine (kommunale), fromme (kirchliche) und milde (gemeinnützige) Zwecke. Durch die Analyse der Testamente konnte nicht nur das Verhältnis von Gebenden und Empfängern innerhalb der sozialen Strukturen beider Städte deutlich herausgearbeitet werden, sondern auch der Umfang der Dotationen sowie deren Verteilung über den Zeitraum von 100 Jahren.
Auf der Seite der Geber waren in Lübeck alle Ständegruppen gleichermaßen beteiligt. In Köln dagegen stand die Oberschicht eindeutig als Geber im Vordergrund. Empfänger der Legate waren die Kommunen, kirchliche Einrichtungen und Bedürftige.
Im Spektrum der Motive spielte bei den Testatoren und Testatorinnen bei ihren Spenden und Stiftungen die Sorge um das Seelenheil die herausragende Rolle. Damit wird die These der Arbeit „Vom Eigennutz zum Gemeinnutz“ belegt, dass eigennütziges Handeln sich gemeinnützig auswirkte.

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