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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-28879
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/2887/


Wirksamkeitsvergleich zwischen verhaltensmedizinisch orientierter orthopädischer Rehabilitation und einer Standardrehabilitation

Kluth, Wiebke

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Rehabilitation , Verhaltensmedizin , Rückenschmerz
Freie Schlagwörter (Deutsch): orthopädische Rehabilitation , chronischer Rückenschmerz , Verhaltensmedizin , Wirksamkeitsvergleich
Basisklassifikation: 44.07 , 44.83 , 77.83
Institut: Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Koch, Uwe (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 25.01.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 02.05.2006
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Studie wird die Evaluation eines verhaltensmedizinisch orientierten Behandlungsprogramms in einer orthopädischen Rehabilitationsklinik dargestellt. Das Konzept der Abteilung für erweiterte verhaltensmedizinische Orthopädie (evmO) ist angelehnt an Ergebnissen zur multimodalen Therapie chronifizierter Rückenschmerzen und umfasst neben gezielter intensiver Bewegungstherapie verschiedene psychologische Therapieelemente. Als Vergleichsgruppe wurden Patienten der Abteilung für allgemeine Orthopädie (allgO) derselben Klinik herangezogen. Es handelt sich um eine prospektive Verlaufsuntersuchung mit drei Messzeitpunkten (Anfang und Ende der Rehabilitation, 12-Monats-Katamnese). Um eine Vergleichbarkeit der beiden Patientengruppen herzustellen, wurden die Patientengruppen für den Wirksamkeitsvergleich anhand konfundierender Variablen parallelisiert.
Die Auswertungen gliedert sich in vier Abschnitte:
1. Analyse des Therapieangebotes der beiden Abteilungen
Mit Clusteranalysen wurde das Therapieangebot der Klinik auf Muster hin untersucht. 6 Muster konnten identifiziert werden. Vier, die hauptsächlich durch Patienten der allgO belegt werden: edukativ, wenig aktiv und wenig psychologisch, edukativ und wenig passiv, aktiv und wenig psychologisch; sowie zwei, die sich vorwiegend in der evmO finden: psychologische bzw. passiv und psychologische Therapien.
2. Analyse verschiedener Patientenmerkmale in beiden Abteilungen
Die Patientengruppen wurden auf Unterschiede in ggf. zuweisungsrelevanten Merkmalen untersucht: Die Patienten der evmO haben mehr Diagnosen „M54:Rückenschmerz“, mehr psychische Diagnosen und sind länger erkrankt als die Patienten der allgO.
3. Wirksamkeitsvergleich der beiden Abteilungen
In Hinblick auf verschiedene psychosoziale, körperliche und berufliche Outcome-Kriterien wurde untersucht, ob sich die Verläufe der Outcome-Variablen in den beiden Abteilungen unterscheiden. Im psychosozialen und körperlichen Bereich konnten Wirksamkeitsunterschiede zu Gunsten der evmO gefunden werden, im beruflichen Bereich fanden sich keine Unterschiede.
4. Hinweise für eine differentielle Wirksamkeit der verhaltensmedizinischen Abteilung
Patienten mit bedeutsamen Veränderungen im Zeitraum t1-t3 wurden auf bestimmte Merkmale hin untersucht und mit Patienten ohne diese Veränderungen verglichen. Erfolgreiche Patienten sind jünger als Patienten ohne bedeutsamen Behandlungserfolg und Patienten mit Misserfolg sind älter und haben häufiger die Kombinationsdiagnose „Rücken und Arthropathien“ als Patienten, die keinen Misserfolg erleiden.
Für die Optimierung der Behandlung in der evmO werden als Ansatzpunkte die Behandlungsinhalte, das Behandlungskonzept (Zielgruppen) und die Zuweisung diskutiert.

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