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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-29080
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/2908/


Vakuumzementierung von Hüftendoprothesen

Balcke, Sandra

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Basisklassifikation: 44.83 , 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Katzer, Peter-Alexander (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.05.2006
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 22.05.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Die aseptische Lockerung von Endoprothesen ist ein multifaktorielles Geschehen, welches sich im Wesentlichen auf fünf verschiedene Faktoren (Patient, Material, Prothesendesign, Verankerungs- und Operationstechnik) zurückführen lässt. In dieser Arbeit wurden zwei unterschiedliche Techniken der Zementverankerung von Hüftprothesen betrachtet.
Es wurde bei 299 Patienten, denen im Jahr 1988 eine primäre Hüftendoprothese in der ENDO-Klinik in Hamburg implantiert wurde, der postoperative Verlauf anhand von eines eigens konzipierten Fragebogens, teilweise zusätzlich mit aktuellen Röntgenbildern (n=39) und einer ambulanten Nachuntersuchung (n=97) zum Teil mit Röntgenbildern (n=88), retrospektiv analysiert (siehe Tabelle 3 und 4, Seite 48).
In dieser Arbeit wird die nach Draenert modifizierte Vakuumtechnik der konventionellen Technik von Howmedica, den Knochenzement mit der Zementspritze in den Knochen einzubringen, gegenübergestellt.
Es wurde in den zu vergleichenden Gruppen eine ähnliche Alters- und Geschlechterstruktur gefunden. Weiterhin wurden nur Patienten ausgewählt, die als Operationsdiagnose die primäre Coxarthrose hatten.
Bei den beiden Vergleichsgruppen (Vakuumtechnik: 138 Patienten, „herkömmliche Technik“: 161 Patienten) wurde untersucht, ob in dem angegebenen Zeitraum (15 Jahre) ein Unterschied hinsichtlich der Lockerungsrate besteht.
Es wird durch die Ergebnisse aufgezeigt, dass die Standzeit der Schäfte, die mittels der herkömmlichen Zementiertechnik implantiert wurden, überlegen ist, aber im statistischen Sinne keine Signifikanz aufweist.
Fragebogenaktionen, Röntgenbilder und klinische Nachuntersuchungen dienen zum einen der internen Qualitätskontrolle und sind zum anderen wichtig, um Lockerungen frühzeitig zu diagnostizieren, um eine rechtzeitig adäquate weitere Therapie zu planen.

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