FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-29659
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/2965/


Expression und Lokalisation der Casein Kinase I delta (CKId) in Organen der Maus

Huber, Nadine

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (6.170 KB) 


SWD-Schlagwörter: Proteinkinase CK1 , Immunohistologie , Lokalisation , BALB/c Maus
Basisklassifikation: 42.13 , 44.35
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Knippschild, Uwe (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.06.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 03.07.2006
Kurzfassung auf Deutsch: CKId als Mitglied der ubiquitären CKI Familie ist an zahlreichen zellulären Prozessen beteiligt. Ziel dieser Arbeit war, eine Übersicht über die Expression von CKId in einzelnen Organen zu geben. Dadurch sollte die Möglichkeit gegeben werden, Rückschlüsse auf mögliche physiologische Funktionen zu ziehen, die CKId in unterschiedlichen Organsystemen wahrnehmen könnte.
Zunächst erfolgte die Etablierung einer Methode, die es ermöglichen sollte die Expression sowie die genaue Lokalisation von CKId in unterschiedlichen Zell- und Organsystemen in Mäusen mittels immunhistochemischer Analysen zu bestimmen.
Wie die hier vorgelegten Daten zeigen, ist in allen untersuchten Organen sowohl in den Gefrierschnitten als auch in paraffin-eingebettetem Gewebe CKId detektierbar. Der Antigenerhalt von CKId in den Paraffinschnitten ist jedoch abhängig von der Fixierungslösung sowie in einigen Organen von der Art der Fixierung. Die formalinhaltigen Fixierungslösungen scheinen für den Antigenerhalt von CKId entscheidend zu sein. Für bestimmte Gewebe wie die Milz, jedoch besonders für die Leber scheint zudem die Perfusionsfixation zur Darstellung von CKId essentiell zu sein.
Mit der etablierten Methode konnte im Weiteren erstmals die unterschiedliche Expression sowie Lokalisation von CKId unter physiologischen Bedingungen, in unterschiedlichen Organen der Maus gezeigt werden. CKId konnte in Geweben des Herz-Kreislaufsystems, der unteren Atemwege, des Magen-Darm-Traktes, des Urogenitaltraktes, des lymphatischen Systems, in Teilen des Nervensystems sowie in Drüsenzellen nachgewiesen werden. Innerhalb eines Organs lassen sich bezüglich der CKId Expression Unterschiede in der Lokalisation sowie auch in der Färbeintensität der Markierung aufzeigen.
Die CKId positiven Lymphozyten der Milz und des Lymphknotens sind in Regionen lokalisiert, in denen der primäre Antigenkontakt stattfindet. Daneben zeigen spezialisierte Makrophagen, wie die Kupfferzellen der Leber und die Alveolarmakrophagen eine starke CKId Markierung. Somit könnte CKId eine physiologische Relevanz in der Modulation der spezifischen als auch unspezifischen Immunantwort haben. Zudem konnte in alle untersuchten exokrinen- sowie endokrinen Drüsenzellen CKId nachgewiesen werden. Was eine mögliche Beteiligung von CKId an Vorgängen der Proteinbiosynthese, intrazellulären Transportprozessen oder der Sekretion von Proteinen andeuten könnte. Eine ausgeprägt positive Markierung findet sich in den Stammzellen unterschiedlicher Organe, wie Magen, Darm, Thymus und Hoden. In diesen Zellpopulationen, scheint CKId in Proliferations- als auch Differenzierungsprozesse involviert zu sein.
Die Lokalisation von CKId in verschiedenen Organen unter physiologischen Bedingungen gibt somit erste Hinweise für mögliche Zelltyp-spezifische Funktionen von CKId.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende