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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-30507
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/3050/


Self-regulation of health behavior : a mental contrasting and implementation intention intervention

Selbstregulation von Gesundheitsverhalten : Eine Intervention auf Basis von Mentalem Kontrastieren und Vorsätzen

Stadler, Gertraud



SWD-Schlagwörter: Selbstregulation , Prävention , Sport , Ernährung , Gesundheit
Freie Schlagwörter (Deutsch): Verhaltensänderung , Längsschnittexperiment , Mentales Kontrastieren , Vorsätze , Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Freie Schlagwörter (Englisch): Intervention , Behavior Change , Mental Contrasting , Implementation Intentions , Randomized Controlled Trial
Basisklassifikation: 77.45
Institut: Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Oettingen, Gabriele (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 09.06.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 11.09.2006
Bemerkung: Datei im Netz nicht mehr verfügbar. Diss. nur als Papierausg. vorh.
Kurzfassung auf Englisch: People who fully commit and plan goal realization should successfully change their behavior. The study “Lifestyle Intervention by Self-Regulation of Action (LISA)” investigated the effectiveness of a newly developed self-regulatory technique to facilitate behavior change and maintenance. Two notoriously hard to change behaviors were targeted, exercise and eating a healthy diet. The self-regulatory technique called MCII combined mental contrasting (Oettingen, 1999, 2000; Oettingen, Pak, & Schnetter, 2001) and implementation intentions (Gollwitzer, 1999; Gollwitzer & Sheeran, in press) for the first time. The study had a longitudinal design with a baseline measurement before intervention and four follow-ups, in the 1st, 4th, 8th, and 16th week after intervention. Participants, 266 women between the age of 30 and 50, were randomly allocated to two groups, either an information control group that received a classical information intervention or a MCII group that received the same information intervention, but additionally learned the MCII technique. Both groups filled out behavioral diaries over one week at baseline and at the four follow-ups. Participants in the MCII group exercised one hour more in the first week after intervention than participants in the information control group and ate considerably healthier. These effects were maintained over the course of the four months of the study for exercise and largely for diet. The results are discussed in terms of meta-cognitive strategies that foster the emergence of strong goal intentions and long-term maintenance of behavior change. Thus, the combination of mental contrasting and implementation intentions was shown to be effective immediately after intervention and in the long run to set binding goals and transform them into action.
Kurzfassung auf Deutsch: Menschen, die sich verbindliche Ziele setzen und die Zielrealisierung planen, sollten erfolgreich ihr Verhalten ändern. Die Studie “Lifestyle Intervention by Self-Regulation of Action (LISA)” untersuchte die Effektivität einer neu entwickelten Selbstregulationstechnik, die die Änderung von Verhalten und seine langfristige Aufrechterhaltung unterstützt. Dabei konzentrierte die Studie sich auf zwei notorisch schwer veränderbare Verhaltensweisen, regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung. Die Selbstregulationstechnik, MCII genannt, kombinierte erstmals Mentales Kontrastieren (Mental Contrasting: Oettingen, 1999, 2000; Oettingen, Pak, & Schnetter, 2001) und Vorsätze (Implementation intentions: Gollwitzer, 1999; Gollwitzer & Sheeran, in press). Die Studie hatte ein längsschnittliches Design mit einer Messung der Ausgangswerte vor der Intervention und vier Nachuntersuchungen in der ersten, vierten, achten und sechzehnten Woche nach der Intervention. Die Teilnehmerinnen, 266 Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, wurden zufällig zwei Gruppen zugeteilt, entweder einer Informationskontrollgruppe, die eine klassische Informationsintervention erhielt, oder einer MCII-Gruppe, die dieselbe Informationsintervention erhielt, aber zusätzlich die MCII-Technik erlernte. Beide Experimentalgruppen führten Verhaltenstagebücher in der Woche vor der Intervention und während der vier Nachfolgemessungen. Die Teilnehmerinnen in der MCII-Gruppe trieben eine Stunde mehr Sport in der ersten Woche nach der Intervention als die Teilnehmerinnen in der Informationskontrollgruppe und aßen wesentlich gesünder. Die Effekte auf das Sportverhalten blieben über die vier Monate der Studie erhalten, weitgehend auch für das Ernährungsverhalten. Die Ergebnisse werden diskutiert in Bezug auf die Nützlichkeit metakognitiver Strategien, um starke Zielintentionen auszubilden und Verhaltensänderungen langfristig aufrecht zu erhalten. Insgesamt konnte gezeigt werden, dass die Kombination von Mentalem Kontrastieren mit Vorsätzen wirksam war, sowohl unmittelbar nach der Intervention wie auch langfristig, um verbindliche Ziele zu setzen und diese Ziele in die Tat umzusetzen.

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