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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-31804
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3180/


Evaluation der Wertigkeit der kontrastmittelgestützten Magnetresonanztomographie zur Erkennung von relevanten Koronararterienstenosen

Schofer, Anne Katrin

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SWD-Schlagwörter: NMR-Tomographie , Koronare Herzkrankheit , Koronarographie
Freie Schlagwörter (Deutsch): myokardiale Perfusion , Koronarstenosen
Basisklassifikation: 44.61
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Meinertz, Thomas (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 22.12.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 27.03.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Mit Hilfe der kontrastmittelverstärkten Magnetresonanztomographie (KM-MRT) kann die Myokardperfusion nicht invasiv gemessen werden. In der vorliegenden Arbeit wurde der mittels KM-MRT bestimmte myokardiale Perfusionsreserveindex (MPRI) zum einen mit der per Doppler-Draht bestimmten koronaren Flussreserve (KFR) und zum anderen mit dem Grad der angiographisch ermittelten Koronarstenosen verglichen.
Es wurden insgesamt 43 Gefäßregionen bei 35 Patienten mittels der drei genannten Verfahren untersucht. Die MRT-Schichten wurden in 6 äquianguläre Segmente unter-teilt, aus denen jeweils der transmurale und subendokardiale MPRI in Ruhe und nach Adenosin-Infusion kalkuliert wurde. Jedes Segment wurde einem Versorgungsgebiet der Koronararterien zugeordnet und die Mittelwerte der niedrigsten MPRIs wurden mit den korrespondierenden KFR-Werten verglichen. Die MPRI- und KFR-Daten wurden mit dem Grad der Koronarstenosen in Beziehung gesetzt.
Es konnte gezeigt werden, dass zwischen dem subendokardialen MPRI und der KFR eine lineare Korrelation besteht. Der MPRI war in Gefäßregionen mit einer KFR < 2 im Mittel signifikant niedriger als in Regionen mit einer KFR > 2. Bei einem MPRI-Wert von unter 1,21 konnte mit einer Sensitivität von 84% und einer Spezifität von 75% eine reduzierte KFR vorausgesagt werden. Zwischen der KFR und der quantita-tiven Koronarangiographie fand sich eine signifikante Korrelation, zwischen der KM-MRT und der quantitativen Koronarangiographie fand sich keine.
Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen, dass mit Hilfe der KM-MRT eine reduzierte koronare Flussreserve (< 2) erkannt werden kann. Das KM-MRT könnte als Screening-Verfahren zur Erkennung einer eingeschränkten myokardialen Perfusion nützlich sein. Zur genaueren Einschätzung der Wertigkeit dieser Methode sind jedoch größere Studien mit prospektiver Anwendung des hier gefundenen Schwellenwertes für den myokardialen Perfusionsreserveindex erforderlich.

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