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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-31837
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3183/


Untersuchungen zur Funktion des Resistin-ähnlichen Moleküls RELMgamma in vitro und in vivo

Winterhoff, Lara

pdf-Format:
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Basisklassifikation: 44.81
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Amling, Michael (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.12.2006
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 05.02.2007
Kurzfassung auf Deutsch: 5 Zusammenfassung

Murines RELMgamma ist Mitglied einer neuen Familie Resistin-ähnlicher Moleküle. Es handelt es sich um ein sekretiertes Protein, das ein für hämatopoetisches Gewebe spezifisches Expressionsmuster aufweist. Durch initiale in vitro-Experimente konnte ein proliferativer Effekt von RELMgamma auf die promyelozytische Zellinie HL60 nachgewiesen werden, was eine Rolle bei der Regulation der Granulopoese nahelegte. Die beiden wesentlichen Ziele dieser Dissertation waren zum einen die funktionelle Untersuchung von RELMgamma in vivo und zum anderen die Identifizierung eines humanen RELMgamma-Orthologs.
Hierzu wurde ein in der Experimentellen Unfallchirurgie generiertes Mausmodell charakterisiert, in dem aufgrund einer Über-Expression von RELMgamma in Hepatozyten dessen Serumkonzentration erhöht sein sollte. Nach Genotypisierung der erhaltenen Mäuse wurde zunächst die spezifische Expression des Transgens durch Northern Blot nachgewiesen. Zur phänotypischen Analyse wurden Blutausstriche angefertigt, deren quantitative Auswertung eine signifikante Erhöhung der Myeloblasten-Anzahl bei den transgenen Mäusen aufzeigte. Diese apparente myeloische Leukämie führte im Alter von 6 Wochen jedoch noch nicht zu generalisierten histopathologischen Veränderungen, weshalb nun die Untersuchung älterer transgener Mäuse geplant ist.
Zur Identifizierung eines humanen RELMgamma-Orthologs wurde zunächst eine humane Knochenmark-cDNA-Bibliothek hybridisiert, wodurch allerdings auch bei niedrig stringenten Bedingungen keine positiven Signale detektiert werden konnten. Im Einklang mit den Ergebnissen anderer Arbeitsgruppen wurde jedoch die Hypothese aufgestellt, dass Resistin das humane Ortholog von RELM sein könnte, da es beim Menschen nicht im Fettgewebe, sondern im Knochenmark exprimiert wird. Diese Hypothese konnte zudem durch in vitro-Experimente an HL60-Zellen bestätigt werden, wodurch nachgewiesen wurde, daß auch Resistin einen proliferativen Effekt auf Promyelozyten ausübt.



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