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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-31897
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3189/


Visual Imagery bei simulierter Hemianopsie

Visual Imagery in a simulated hemianopia

Liman, Thomas

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (2.737 KB) 


SWD-Schlagwörter: Hemianopsie , Homonyme Hemianopsie , Visuelle Vorstellung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Visual Imagery , String Editing , Bildbetrachtung , Foveal Masking
Freie Schlagwörter (Englisch): Visual Imagery , String Editing , foveal masking , hemianopia
Basisklassifikation: 44.90 , 44.52
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Zangemeister, W. H. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 04.12.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 05.02.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der quantitativen Auswertung von Bildbetrachtung und Bildvorstellung (Imagery) komplexer Bilder bei Normalprobanden unter Zuschalten einer virtuellen simulierten Hemianopsie. Des Weiteren wurde eine Analyse verschiedener Aspekte der Blicksteuerung durchgeführt. Es wurde zunächst bei fixiertem Kopf eine Infrarot– Okulographische Ableitung der Augenbewegung von 20 Probanden nach Betrachtung und Visual Imagery verschiedener komplexer Stimuli auf einem Monitor gemacht. Die gemessenen Augenbewegungen wurden in einen Computer übernommen und die Fixationspunkte deckungsgleich auf die Bilder projiziert. Anschließend wurden die gewonnenen Daten nach unterschiedlichen Parametern wie Ähnlichkeit der Scanpaths zweier Betrachtungen (Similarity) und Okulomotorik (Fixationsanzahl und –dauer, Sakkadenamplitude usw.) ausgewertet. Für die Berechnung der Similarity zwischen Bildbetrachtung und Visual Imagery wurden die Bilder zunächst in geometrische (a priori) und intelligente (a posteriori) „Regions of interests“, so genannte ROI?s eingeteilt. Ziel der Untersuchung war es einerseits, etwas über die Beschaffenheit des mentalen Abbildes der präsentierten Bilder bei simulierter Hemianopsie im Allgemeinen und andererseits unter spezifischer Veränderung - wie unterschiedliche Aufgabenstellung und Vergrößerung des simulierten sensorischen Blickfelddefektes (5°-Extramaske) - herauszufinden. Insofern möchte diese Studie einen Beitrag zur gegenwärtigen Forschung über die Beschaffenheit des „High- Level-Vision“ mit besonderer Fokussierung auf die kognitiv-blickmotorischen Aspekte bei mentaler Visual Imagery leisten.
Kurzfassung auf Englisch: We report findings about scanpath eye movements (EMs) in visual imagery in naïve subjects that had to deal with an increased virtual hemianopic field defect including the foveal region compared to subjects with a virtual homonymous hemianopia (VHH). During the presentation phase and the imagery phase of complex pictures we recorded EMs with infrared oculography. Using string editing methods we compared the scanpath EMs – defined as repetitive sequences of fixations and saccades – and found significantly lower string similarity between viewing and imagery scanpath in subjects with foveal masking. Recent studies have shown that eye movements play a functional important role in mental visual imagery. The foveal region is mainly involved in fixations of interesting subfeatures of a visualised scene. We hypothesized therefore that foveal masking will influence cognitive top-down processes like visual imagery significantly.

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