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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-32230
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3223/


Desorganisation als drittes Syndrom der Schizotypie : Psychometrie und neuropsychologische Korrelate

Perkusic, Milan

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Schizotypie , Desorganisation , Drei-Faktoren-Modell
Basisklassifikation: 44.91
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Naber, Dieter (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.01.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 27.02.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Als Rado 1953 den Begriff der Schizotypie formte, fasste er darunter alle Menschen, die für eine Schizophrenie typische Symptome zeigten, jedoch an keiner Erkrankung litten.
Da diese Personen gehäuft in Familien mit manifesten schizophrenen Erkrankungen vorkommen, besaßen diese Personen nach Rado einen schizophrenen Genotyp. Diese Personen müssen jedoch nicht an einer Schizophrenie erkranken. Diese genetische Theorie wurde auch von Meehl vertreten, der annahm, dass durch ein Schizogen ein Defekt ausgelöst werden kann, bei dem die Erkrankten insbesondere die Symptome einer formalen Denkstörung aufweisen. Ferner zeigen sie eine extreme Anhedonie und eine soziale Isolation.
Die Schizotypen Personen wurden lange Zeit, wie bei der Schizophrenie üblich, einem positiven oder negativen Typus zugeteilt. Die ersten, die sich von einem Zweifaktorenmodell abwandten, waren Bildner und Liddle in den achtziger Jahren. Sie fügten den Begriff der Desorganisation dem positiven Typus und dem negativen Typus hinzu und schufen so das Drei-Faktoren-Modell. Von diesem Moment an versuchen Forscher eine definitive Gliederung der Schizotypie zu erreichen. Ungeklärt ist hier immer noch die Desorganisation und ihre Existenz als eigenständiger Faktor. Die Schwierigkeit dieser Einteilung zeigt sich unter anderem in der unterschiedlichen Definition vom deutschem ICD-10 und dem amerikanischem DSM-IV.
Ziel meiner Studie ist es, mit Hilfe eines neuen Fragenbogens das Drei-Faktoren Modell zu bestätigen. Ferner soll die Theorie einer Frontalhirn-Funktionsminderung durch einen psychometrischen Vergleich mit ehemaligen und aktuellen XTC-Konsumenten bestätigt werden.

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