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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-32495
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3249/


Der NO/cGMP-Signalweg in testikulären Zellen und seine Bedeutung für Zellteilung und -differenzierung

Bargheer, Oliver

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Stickstoffmonoxid , NO , Vitamin C , NOS , Teratom , Leydig , MA-10
Freie Schlagwörter (Englisch): Nitric oxide , nitric , NOS , ascorbic acid , teratoma , Leydig , MA-10
Basisklassifikation: 44.34
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Middendorff, Ralf (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 21.02.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 20.03.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Der Einfluss von Stickstoffmonoxid (NO) auf zelluläre Proliferations- und Differenzierungsvorgänge ist wiederholt beschrieben worden. Die vorliegende Arbeit untersucht die Mechanismen derartiger NO-Effekte am Modell testikulärer Tumoren und Tumorzelllinien.
Die immunhistochemischen Untersuchungen an Biopsaten humaner Keimzell- und Stromatumore zeigen eine Expression des NO/cGMP-Signalweges ausschließlich in den differenzierten Anteilen von Teratomen, pluripotenten Keimzelltumoren mit ausgeprägter Differenzierungstendenz. Die Expression des NO/cGMP-Signalweges korreliert somit bei Hodentumoren mit dem zellulären Differenzierungsgrad. Zur näheren Charakterisierung des Einflusses von NO auf Differenzierungsvorgänge wurden MA-10 Leydig-Tumorzellen als Modell benutzt. Der NO-Donor SNP besaß bereits in mikromolaren Konzentrationen einen positiven Einfluss auf das Wachstum differenzierender Zellen. Da MA-10 Zellen nicht zur NO-vermittelten Produktion nennenswerter Mengen von cGMP befähigt waren und der NO-Rezeptor, die lösliche Guanylatcyclase (sGC), nicht nachweisbar war, handelt es sich um einen cGMP-unabhängigen NO-Effekt. In diesen Zellen übt Vitamin C, vermittelt über H2O2, einen cytotoxischen Effekt aus. NO war in der Lage diesen Vitamin C-Effekt zu antagonisieren. Darüber hinaus war in differenzierenden Zellen die Expression der Leydig-Zell-spezifischen NO-Synthase, die nNOS, hochreguliert und die zytoprotektive Potenz von NO gegenüber Vitamin C 10-mal stärker als in den undifferenzierten Kontrollen.
Die vorliegende Arbeit beschreibt somit erstmalig eine Interaktion von NO, H2O2 und Vitamin C bei der Regulation des zellulären Redox-Potentials mit entscheidendem Einfluss auf Wachstum und Differenzierung.

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