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Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-32680
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3268/


Überlegungen zum Immaterialgüterrecht für Werke der Musik mit Bezug auf deren schöpferisches Niveau und eine Abstufung des rechtlichen Schutzes

Saul, Roland Peter

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SWD-Schlagwörter: Urheberrecht , Komposition <Musik> , Geistiges Eigentum
Freie Schlagwörter (Deutsch): Musikwerk , Gestaltungshöhe , Schöpfungshöhe , Abstufung , Kulturförderung
Freie Schlagwörter (Englisch): Copyright , low authorship works , intellectual property , music
Basisklassifikation: 24.42 , 86.28
Institut: Kulturgeschichte und Kulturkunde
DDC-Sachgruppe: Recht
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schneider, Albrecht (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.03.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 16.04.2007
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Arbeit werden Überlegungen zum Immaterialgüterrecht für Werke der Musik erörtert, weil in der wissenschaftlichen Diskussion das schöpferische Niveau für eine Abstufung des Schutzes vorgeschlagen wird. Hierzu sind die rechtlichen Grundlagen und Erkenntnisse aus der Musikwissenschaft zu beachten. Vor allem ist das Urheberrechtsgesetz für den Schutz von Musikwerken maßgeblich. Es besitzt als Kern die Schöpfung und stellt den Urheber in den Mittelpunkt. Eine Abstufung für Musik ist in diesem Gesetz nicht vorgesehen. Fast jede Musik wird geschützt. Dies hat dazu geführt, benachbarte Rechte einmal daraufhin zu untersuchen, ob ein anders gearteter Schutz von Musik gewährt werden kann. Allerdings spielen Persönlichkeitsrechte bei diesen Rechten eher eine untergeordnete Rolle. Zudem gelten objektive Bezugsgrößen als Schutzvoraussetzungen, mit denen Neuheit von Musik allein nicht beurteilt werden kann. Eine am schöpferischen Niveau orientierte Schutzgewährung ist zu verwerfen. Ungeachtet dessen müssen Kulturförderung, Bildung und Medien ansetzen und Musikförderung betreiben, um Kulturvielfalt zu erhalten und weiterzuentwickeln. Bei der wissenschaftlichen Diskussion einer Abstufung des Rechts an Musik sind die Auswirkungen auf die Menschenrechte zu bedenken. Unausweichlich berühren Abstufungsmodelle die Persönlichkeitsrechte und den Gleichheitsgrundsatz hinsichtlich Musikteile. Um die urheberrechtlichen Einschätzungen wichtiger Institutionen und Personen kennen zu lernen und zu berücksichtigen ist eine Feldforschung in Form von Interviews durchgeführt worden. Eingedenk der rechtlichen Einschränkungen ist zum Ende der Arbeit ein Modell für den Schutz von Musik entwickelt worden, das anhand von objektiven Kriterien eine Abstufung vorsieht.

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