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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-32814
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3281/


Einfluß der Partnerschaft auf den Erkrankungsverlauf bei Doppeldiagnose-Patienten

Fieger-Bergmann, Sabine

Originalveröffentlichung: (2000) Franzek E, Beckmann H: Sex Differences and Distinct Subgroups in Schizophrenia. Psychopathology 1992; 25, 90-99 Feinstein E, Hahlweg K, Müller U und Dose M (1989) Fragebogenverfahren zur Erhebung des „Expressed-Emotion“-Maßes: Kurzverfahren zur Rückfallprognose bei psychiatrischen Patienten. In: Buchkremer G / Rath N (Hrsg) Therapeutische Arbeit mit Angehörigen schizophrener Patienten, Verlag Hans Huber, Bern Stuttgart Toronto,S. 39-45 Zeiler J: Mißbrauch psychoaktiver Stoffe bei Schizophrenen, SUCHT 37, 229-239 1991 Soyka M, Albus M, Kathmann N et al.: Prevalenz of Alcohol and Drug Abuse in Schizophrenic Inpatients, Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci (1993) 242: 362-372
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SWD-Schlagwörter: Schizophrenie , Alkoholismus , Partnerschaft <Motiv>
Freie Schlagwörter (Deutsch): Doppeldiagnose , Heirat , Ehe
Basisklassifikation: 44.91
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Naber, Dieter (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 26.03.2007
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 03.05.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Die Arbeit wurde im Rahmen der Studie „Projekt Psychose und Sucht“ in Hamburg am UKE erstellt. Untersucht wurde der Einfluss der Partnerschaft auf den Erkrankungsverlauf bei Doppeldiagnose-Patienten. Hauptuntersuchungsgruppe: Doppeldiagnose-Patienten: schizophrene Störung und stofflicher Missbrauch, N = 198. 2 Vergleichsgruppen: Gruppe 1: Schizophrenie, ahnhaltende wahnhafte Störung, induzierte wahnhafte Störung, N = 82. Gruppe 2: Alkoholabhängigkeit, N = 101. Es erfolgte eine Zusammenfassung der Pat. mit dem Familienstand verheiratet, verwitwet, getrennt lebend und geschieden zu jemals verheirateten Pat. (N = 244) und die Ledigen bildeten die Gruppe der niemals verheirateten Pat. (N = 135). Geprüft wurde, ob signifikante Differenzen im Familienstand bei den sozialen Kernvariablen, bei der Adaptation (Bewältigungsverhalten, aktuelle Adaptation, prämorbide Persönlichkeit), beim Suchtmittelkonsum und im Erkrankungsverlauf auftreten. Die jemals verheirateten Pat. erzielten bis auf wenige Ausnahmen (in Parametern, die eine Suchterkrankung definieren , z.B. „MALT > 6“) bessere Ergebnisse als die niemals verheirateten Pat. Wenn alle Pat. zusammen auf Unterschiede im Familienstand untersucht werden, zeigten sich häufig auch Differenzen in den Diagnosegruppen. Dabei waren bei den Doppeldiagnose-Patienten meist schlechtere Ergebnisse zu verzeichnen. Nur in der pämorbiden Anpassung, im Erstalter bei Suchtmittelkonsum und im Verhältnis zu Kollegen im Berufsleben erzielten nur die Verheirateten bessere Ergebnisse und es zeigten sich keine Differenzen in den Diagnosegruppen. Bei der Untersuchung auf Unterschiede im Familienstand nach Aufsplitterung der Diagnosegruppen, hatten die Verheirateten in allen Diagnosegruppen signifikant mehr Kinder. Teilweise fanden sich Differenzen bei GAPAS, bei Problemen in der Schule und bei Problemen in der Ausbildung und selten in der Berufstätigkeit. Auch hier erzielten die jemals Verheirateten bessere Ergebnisse als die niemals Verheirateten. Durchgehend keine Unterschiede fanden sich nach Aufsplitterung der Diagnosegruppen im Suchtmittelkonsum, in der Compliance, in der Schulbildung und im Erkrankungsverlauf.

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