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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-32966
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3296/


Proliferative Wirkung von Gastrin an der Niere am Beispiel der MDCK-Zelllinie

Proliferative effect of Gastrin on the renal epithelial cell line MDCK

Michaelis, Hanna

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SWD-Schlagwörter: Gastrin , Niere , MAP-Kinase , Signaltransduktion
Freie Schlagwörter (Deutsch): MDCK , CCK2-Rezeptor , Western Blot
Basisklassifikation: 44.88 , 44.61 , 44.87
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bläker, Michael (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 10.04.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 29.05.2007
Kurzfassung auf Deutsch: In dieser Arbeit wurden heterologe MDCK-Zellen als Modell von Zwischenzellen und Hauptzellen des Sammelrohres auf ihre Gastrin-induzierte und CCK2-Rezeptor-vermittelte Proliferationsantwort hin untersucht.
Anhand von RT-PCR und Immunzytochemie konnte gezeigt werden, dass MDCK-Zellen den CCK2-Rezeptor exprimieren.
Die Stimulation mit Gastrin führte zu einer signifikanten Zunahme der absoluten Zellzahl bei MDCK C7- und C11-Zellen. Dieser Effekt war durch den selektiven CCK2-Rezeptor-Antagonisten L365,260 inhibierbar. Ein zusätzlich durchgeführter quantitativer Proliferationsnachweis mittels BrdU-Einbau in replizierende DNA bestätigte die Ergebnisse.
Zur Analyse der hierbei beteiligten Signaltransduktion wurden die phosphorylierten Proteine der MAPK-Kaskade mit der Western Blot-Technik detektiert. Die Stimulation des CCK2-Rezeptors führte bei den MDCK-Zellen zu einer zeitabhängigen Phosphorylierung von Raf, MEK und MAPK.
Zusätzlich konnte erstmalig der CCK2-Rezeptor im humanen Nierenzellkarzinom nachgewiesen werden
Die Ergebnisse zeigen, dass die Niere zu den Organen gezählt werden muss, in denen Gastrin über den CCK2-Rezeptor Effekte entfaltet. Der hier implizierte Zusammenhang zwischen Gastrin und Nierenzellwachstum könnte eine weiter gefasste Bedeutung bei der Pathophysiologie oder –genese des humanen Nierenzellkarzinoms haben. Da gezeigt worden ist, dass diese Tumore CCK2-Rezeptoren präsentieren, könnten sie als Zielgewebe von radioaktiv gelabelten Gastrinderivaten bei der Tumordiagnostik und -therapie eine Rolle spielen. CCK2-Rezeptorantagonisten könnten als neue Therapiemöglichkeit bei Nierentumoren klinische Relevanz erfahren.
Kurzfassung auf Englisch: Examination og gastrin-induced CCK2-receptor mediated proliferation of MDCK renal epithelial cells:
With RT-PCR and immunzytochemistry the expression of CCK2-receptors in MEDCK cells was shown.
The stimulation with gastrin led to a significant increase in cell growth in MDCK C7- and C11-cells. This was inhibited by the selective CCK2-receptor-antagonist L365,260. The results could be reproduced by quantitative BrdU-uptake-Assays.
To analyse the signaltransduction pathways the phosphorylated proteins of the MAPK-pathway with western blot. Stimulation of the CCK2-receptor led to a time-dependent phosphorylation of Raf, MEK and MAPK.
In addition, by RT-PCR the expression of the CCK2-receptor in human renal cell carcinoma could shown for the fist time.
The correlation between gastrin an renal cell proliferation may have an impact on the patheogenesis of renal cell carcinoma. The expression of CCK2-receptors on renal cell carcinoma may offer them as targets for radioactive-labeled gastrin-derivates in diagnostic and therapy of renal cell carcinoma. CCK2-receptor antagonists may become a new therapeutic concept for kidney neoplasias.

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