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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-33473
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3347/


Bedeutung der Proteolysefaktoren Urokinase Plasminogenaktivator und Plasminogenaktivator Inhibitor Typ 1 für das rezidivfreie Intervall sowie das Gesamtüberleben von Patientinnen mit nodalnegativem Mammakarzinom

Leib, Christopher

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SWD-Schlagwörter: Brustkrebs , Prognose
Freie Schlagwörter (Deutsch): Nodalnegativ , Mammakarzinom , uPA , PAI-1
Basisklassifikation: 44.81
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Jänicke, Fritz Karl-Heinz (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.06.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 27.06.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Eine wichtige Voraussetzung für Invasion und Metastasierung von soliden Tumoren ist deren Fähigkeit zur Degradation der extrazellulären Matrix und der Basalmembran. Die proteolytisch aktiven Faktoren werden dadurch zu potentiellen Prognosefaktoren. In der vorliegenden Arbeit wurden zwei Faktoren tumorassoziierter Proteolyse bei Patientinnen des UKE mit nodalnegativem Mammakarzinom untersucht. Durch ELISA-Testverfahren wurde die Tumorzytosol-Konzentration des Urokinase Plasminogen Aktivator (uPA) und seines Inhibitors Plasminogen Aktivator Inhibitor Typ 1 (PAI-1) in 250 Primärtumoren bestimmt. Davon konnte in 243 Fällen ein ausreichendes Follow-Up erstellt werden, mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 86 Monaten.
uPA und PAI-1 wurden jeweils einzeln, sowie zusammengenommen auf ihre prognostische Bedeutung hin untersucht und die Aussagekraft mit der der klassischen Prognosefaktoren verglichen.
Es ließ sich für beide tumorassoziierten Faktoren keine signifikante Korrelation zu den konventionellen Prognosefaktoren Patientenalter oder Hormonrezeptorstatus aufzeigen. Und für den Faktor uPA ergab sich ebenfalls keine signifikante Beziehung zum Tumorstadium oder zum Grading, dieses ließ sich jedoch für den Faktor PAI-1 nachweisen.

Patientinnen mit erhöhten Tumorzytosol-Konzentrationen an uPA (>3ng/µg Protein) haben eine signifikant niedrigere Wahrscheinlichkeit des rezidivfreien Überlebens (p=0,012) und des Gesamtüberlebens (p=0,03).
Obwohl mehrere Studien diese Wahrscheinlichkeit ebenfalls für den Faktor PAI-1 gezeigt haben, konnte in dieser Arbeit keine signifikant niedrigere Wahrscheinlichkeit für das rezidivfreie Überleben (p=0,061), sowie das Gesamtüberleben (p=0,07) bei Patientinnen mit erhöhten Tumorzytosolkonzentrationen an PAI-1 (>14ng/µg Protein) nachgewiesen werden.
Es bestand jedoch eine deutliche Korrelation der beiden Faktoren uPA und PAI-1 zueinander. Werden die Faktoren zusammengenommen gegenüber dem rezidivfreien Intervall und dem Gesamtüberleben betrachtet, zeigt sich auch hier die deutliche Signifikanz für die Patientinnen, eher ein Rezidiv zu entwickeln oder zu versterben, wenn sie bei beiden Faktoren zur Patientinnengruppe mit erhöhten Werten gehören als wenn sie bei beiden Faktoren zur Patientinnengruppe mit niedrigen Werten gehören.

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