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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-33598
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3359/


Einfluss des genetisch rekombinanten Antithrombin-III im Vergleich zu humanem Antithrombin-III auf die Hemmung der Blutgerinnung bei heparinresistenten Patienten

Influence of transgenic recombinant Antithrombin-III compared with human Antithrombin-III in heparinresistent patients

Dube, Daniela

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SWD-Schlagwörter: Blutgerinnung , Antithrombin III
Freie Schlagwörter (Deutsch): Heparinresistenz
Basisklassifikation: 44.66
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Knobelsdorff, Georg von (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 22.06.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 09.07.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Diese Studie untersucht die Wirkung von genetisch rekombinantem Antithrombin-III im Vergleich zu humanen Plasma-Antithrombin-III bei heparinresistenten Patienten, die sich einer elektiver aortocoronarer Bypass-Operation unter Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine unterziehen mussten. Ein bestehender Antithrombin-III-Mangel mindert die lebensnotwendige Antikoagulation mit Heparin während der extrakorporalen Zirkulation und es kann zu einer überschießenden Aktivierung des körpereigenen Gerinnungssystems mit Gerinnselbildung kommen. In eine randomisierte doppelblinde Studie wurden insgesamt 47 Patienten mit Heparinresistenz eingeschlossen. Eine Heparinresistenz wurde als Unvermögen definiert, nach präoperativer Heparin-Bolusgabe von 300 U/kg Körpergewicht die zum Anschluss an die Herz-Lungen-Maschine erforderliche aktivierte Gerinnungszeit von über 480 s zu erreichen. Die Patienten wurden in drei Gruppen eingeteilt und erhielten jeweils 15 U/kg Körpergewicht genetisch rekombinantes Antithrombin-III oder humanes Plasma-Antithrombin-III oder 75 U/kg Körpergewicht rekombinantes Antithrombin-III. Gemessen wurde im Verlauf der extrakorporalen Zirkulation der Verlauf der aktivierten Gerinnungszeit, der Antithrombin-Aktivität, Fibin-Monomere und der D-Dimere als Parameter der Fibrinolyseaktivität. 44 % der Patienten, die 75 U/kg Körpergewicht rekombinantes Antithrombin-III rhalten hatten, erreichten die erforderliche aktivierte Gerinnungszeit von über 480 s. Unter den niedrigeren Dosierungen erreichten nur 7% der Patienten die erforderliche aktivierte Gerinnungszeit. Ein Anstieg der Antithrombin-III-Aktivität wurde ebenfalls nur in der hochdosierten Antithrombin-Gruppe verzeichnet. In keiner der drei Gruppen kam es zu einem Anstieg der Fibrin-Monomere. Die D-Dimere stiegen in allen drei Gruppen im Verlauf der extrakorporalen Zirkulation an, jedoch am geringsten in der
hochdosierten Antithrombin-III-Gruppe. Genetisch rekombinantes Antithrombin-III mit 75 U/kg Körpergewicht führt zu einem Anstieg der Antithrombin-III-Aktivität und zu einer signifikanten Erhöhung der aktivierten Gerinnungszeit. Eine vollständige Unterdrückung der Fibrinolyseaktivität lässt sich jedoch nicht erreichen.

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