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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-34867
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3486/


Isolierung und Charakterisierung kleiner Apo AI-haltiger Partikel aus humanem Plasma

Vogel, Sarah

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SWD-Schlagwörter: High-density-Lipoproteine , Lipoproteide , Apolipoproteine , FPLC-System , Gaschromatographie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Apolipoprotein , Bluthirnschranke , Lipoproteinstoffwechsel
Basisklassifikation: 44.33
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Beisiegel, Ulrike (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.10.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 19.11.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Die Fragestellung der Arbeit war, ob im Blut kleine Apo AI-haltige Partikel gefunden werden können, die essentielle Fettsäuren und lipophile Vitamine über die Bluthirnschranke in das Zentrale Nervensystem transportieren könnten.
Als Ausgangsmaterial für die Untersuchungen diente humanes Plasma. Zunächst wurde die Konzentration von Lipiden und Proteinen bestimmt, sowie eine Apo E Phänotypisierung durchgeführt. Die Plasmalipoproteine wurden anschließend mittels Gelfiltration gemäß ihrer Größe aufgetrennt und der Lipid- und Proteingehalt der einzelnen Fraktionen untersucht. Die Fraktionen mit kleinen Apo E-defizienten Partikeln wurden gesammelt, aufkonzentriert und über eine Affinitätschromatographie gegen Apo AI aufgereinigt. Das so gewonnenen Apo AI-haltige Eluat wurde im Hinblick auf folgende Parameter analysiert: Gehalt an Apolipoproteinen, Gehalt an Fettsäuren und Gehalt an Vitamin A und E. Ergebnis dieser Untersuchung war, dass zwar kleine Apo AI-haltige Partikel isoliert werden konnten, in diesen jedoch weder Fettsäuren noch Vitamine detektiert werden konnten. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass wahrscheinlich Heterodimere der Apolipoproteine Apo AI und Apo AII vorliegen. Obwohl in den kleinen Apo AI-haltigen Partikeln keine lipophilen Vitamine nachgewiesen werden konnten, stellte sich bei der Untersuchung des Ausgangsmaterials heraus, dass es zu einer spezifischen Verteilung der Vitamine A und E in den einzelnen Fraktionen der Gelfiltration kam. Dabei fand sich Vitamin E tendenziell in den Fraktionen, die größere Partikel und Vitamin A in solchen Fraktionen, die kleinere Partikel enthielten. Dieses Ergebnis unterstützt die Hypothese, dass Vitamin E an Lipoproteine und Vitamin A an das retinolbindende Protein gebunden transportiert wird. Eine Vehikelfunktion in Form kleiner Apo AI-haltiger Partikel für essentielle Fettsäuren und lipophile Vitamine konnte mit den hier angewandten Methoden nicht gezeigt werden.


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