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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-35272
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3527/


Olympia bewegt : Zur Inszenierung kollektiver Identität am Beispiel der Olympischen Spiele von Sydney 2000

Vollrath, Andrea

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SWD-Schlagwörter: Olympische Spiele , Inszenierung , Rituale , Heldenverehrung , Symbol
Freie Schlagwörter (Deutsch): kollektive Identität , nationale Identität , Sydney 2000 , Sport , Sportereignisse
Basisklassifikation: 76.29 , 71.44 , 76.11 , 73.45
Institut: Sportwissenschaft
DDC-Sachgruppe: Sport
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Dietrich, Knut (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.11.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 18.02.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Was bewegt unterschiedliche Akteure im Rahmen von Großsportereignissen, sich in der Öffentlichkeit einstimmig und geschlossen zu zeigen? Welche Folgen haben ihre Demonstrationen von Zusammengehörigkeit für den Sport und die Gesellschaft? Die vorliegende Arbeit untersucht Erzeugungsprozesse kollektiver Identität und deren Inszenierung am Beispiel der Olympischen Spiele von Sydney 2000. Auf der Basis sport- und weiterer sozialwissenschaftlicher Konzepte und Modelle werden Ausprägungen kollektiver und nationaler Identität genauer analysiert und in sportlichen sowie auch gesellschaftlichen Handlungszusammenhängen diskutiert. Vier exemplarische Untersuchungseinheiten verdeutlichen mit Hilfe qualitativer Methoden mögliche Enstehungsprozesse, Bedingungen und gesellschaftliche Folgewirkungen kollektiver Identität an ausgewählten konkreten Beispielen der Sydney Spiele. Tragende theoriegeleitete Kategorien dazu sind die verbindende Kraft von Symbolen, die sprachlose Vergewisserung von Gemeinschaft durch gemeinsame Rituale und die Stilisierung der Sportler als Helden zur Schaffung gemeinsamer positiver Bezugspunkte.
Kurzfassung auf Englisch: What motivates different actors in major sporting events to demonstrate unity and togetherness in public? What consequences do these demonstrations of togetherness have for sport and society? This PhD project studies the processes that build collective identity and their staging using the example of the Olympic Games of Sydney 2000. Sports and sociological concepts and models form the theoretical basis of the analysis. We study collective and national identity in detail and discuss their impact on sport and society. Four exemplary field studies examine possible building processes, conditions and societal consequences through concrete examples in the Sydney 2000 Games. The leading theoretical categories in these empirical analyses are the connecting power of symbols, the wordless confirmation of community through common rituals and the idealising of sportspeople as heroes in order to create common, positive reference points.

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