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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-35472
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3547/


Trainingsempfehlungen aus Herzfrequenzverläufen bei Belastung auf unterschiedlichen Ergometertypen

Brahm, Mathias Alexander

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Fahrradergometer , Ruderergometer , Laufband , Radsportler , Herzfrequenz , Lactate
Freie Schlagwörter (Deutsch): Herzfrequenzempfehlungen , Metabolismus , Trainingsspezifität , Ergometertest , Rudersportler
Basisklassifikation: 76.29 , 44.37
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Braumann, Klaus-Michael (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 22.11.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 28.01.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Der Transfer von Herzfrequenzempfehlungen anhand, der HFIAS zwischen verschiedenen Ergometrien wie dem Fahrrad- und Ruderergometer und dem Laufband, ist von der Trainingsspezifität bzw. dem Trainingsniveau abhängig. Generell lässt sich festhalten, dass die höchsten HFIAS Werte auf dem TM erreicht werden. Darüber hinaus werden auf dem spezifischen Ergometer höhere Werte, als auf einem ungewohnten (nicht TM) erreicht. Je höher die Trainingsspezifität ist, desto kleiner wird das Delta der HFIAS zwischen spezifischem Ergometer und TM. Eine Ausnahme scheint hier die CWT-Gruppe zu spielen, die auf dem CE die gleiche HFIAS erreichte wie auf dem TM. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass sportartspezifische Ergometrien für Leistungssportler essentiell für verlässliche Trainingsempfehlungen sind. Aufgrund der Tatsache, dass bei Freizeitsportlern (Fitnessszene) eine andere Zielsetzung im Vordergrund steht, könnte man, wenn Daten einer Ergometrie vorliegen sollten, die Herzfrequenzempfehlungen wie folgt übertragen: Fahrradergometer --> Laufband: +13 bpm; Laufband --> Ruderergometer: -19 bpm; Fahrradergometer --> Ruderergometer: -6 bpm.
Ausdauertraining führt zu metabolischen und kardiopulmonalen Adaptationen, die am ausgeprägtesten im Rahmen einer Spiroergometrie, die der Hauptsportart entspricht, erfasst werden können. Vor allem bei mäßig spezifisch trainierten Athleten, werden die spezifischen Veränderungen ansonsten durch einen anderen Muskeleinsatz bzw. andere Bewegungsabläufe maskiert. Sollte kein spezifisches Ergometer zur Verfügung stehen, stellt das Laufband eine universelle Testform dar, vor allem zur Ermittlung der absoluten kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit.

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