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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-35902
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3590/


Die Durchbruchswahrscheinlichkeiten bleibender Zähne während der zweiten Dentition : eine Querschnittsstudie bei Kindern und Jugendlichen öffentlicher Schulen in Latakia (Syrien)

Propability of eruption times of permanent teeth during the second dentition : a cross-sectional study in Latakia (Syria) school children

Habib, Sarab

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SWD-Schlagwörter: Zweites Zahnen
Freie Schlagwörter (Deutsch): Durchbruchswahrscheinlichkeit , zweite Dentition , bleibende Zähne
Basisklassifikation: 44.96
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Friedrich, Reinhard E. (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.02.2008
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 25.02.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Die Entwicklungsvorgänge des stomatognathen Systems und des Gesamtorganismus stehen in enger Verbindung mit dem Vorgang des Zahnwechsels. Zeitliche Kenndaten über den Ablauf der zweiten Wechselgebissphase sind für die prognostische Einschätzung der Gebissentwicklung, für die odontologische Therapieplanung und nicht zuletzt für die forensische Odontologie von entscheidender Bedeutung. Im Gegensatz zu Deutschland ist die zweite Dentition, trotz ihrer Bedeutung, in vielen Ländern, wie z.B. in Syrien noch nicht untersucht. Ziel dieser Arbeit war die Erstellung einer aktuellen repräsentativen Statistik der zweiten Dentition für die Population in Latakia (Syrien) und der Vergleich der Ergebnisse mit bestehenden internationalen Studien.
In einer Querschnittsstudie wurden in der Stadt Latakia in Syrien von 531 männlichen und 469 weiblichen Pobanden mit einem Altersintervall von 5 bis 13 Jahren der inspektorische Zahnstatus erhoben und mit Hilfe der Probitanalyse die Zahndurchbruchswahrscheinlichkeiten der zweiten Dentition ermittelt.
Im Vergleich der Ergebnisse mit der internationalen Literatur konnte bestätigt werden, das geschlechtsunabhängig keine Seitenasymmetrie der Kiefer besteht, die mittleren Eruptionszeiten des weiblichen Geschlechts etwas vor denen des männlichen liegen und das im Vergleich zwischen Ober- und Unterkiefer bei beiden Geschlechtern ein früherer Zahndurchbruch im Unterkiefer stattfindet. Die mittleren Eruptionszeiten liegen im internationalen Vergleich bei beiden Geschlechtern im Mittelfeld. Die Reihenfolge der Dentition in Ober- und Unterkiefer zwischen männlichen und weiblichen Probanden wies keine signifikanten Unterschiede auf.
In der vergleichenden Analyse der Daten zu Publikationen aus den Ländern Türkei, Irak und Deutschland fällt eine veränderte Durchbruchsreihenfolge der Zähne im Ober- und Unterkiefer auf, welches vor dem Hintergrund einer in Syrien späteren Dentition mit verlängerter Dentitionsdauer diskutiert wurde. Im Hinblick auf die forensische Odontologie in Deutschland wurde bemerkt, dass syrische Jugendliche bei zugrunde gelegten deutschen Dentitionszeiten zu jung eingeschätzt werden könnten.
Weiterführende Studien mit dem Ziel des gezielten statistischen Vergleiches der Länder mit Einschluss umfassenderer Parameter in der Datenerhebung wären wünschenswert, um Unterschiede und modulierende Faktoren in Rahmen der Dentition identifizieren zu können.


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