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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-35962
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3596/


Bestimmung von Adhaesionsmolekülen (sE-Selektin, sICAM-1, sVCAM-1) und Wachstumsfaktoren (IGF-1, IGR-1R und hGH) und ihr Einfluß auf die Alterung des Immunsystems

Acar, Hülya

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Immunoseneszenz , Wachstumshormone
Basisklassifikation: 44.45
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Coors, Esther (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.02.2008
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 10.03.2008
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Arbeit wurde der Einfluß des Alters auf verschiedene Funktionen des Immunsystems untersucht.
Im ersten Versuchsteil wurden die Konzentrationen verschiedener löslicher Adhasionsmoleküle (sVCAM-1, sICAM-1 und sE-Selektin) im Serum in Abhängigkeit vom Alter untersucht.
Hierzu wurde den Probanden (n = 71, 30 Männer und 51 Frauen) zunächst Blut abgenommen und im Anschluß mit der Enzymimmunoassay Technik die Konzentrationen der Adhaesionsmoleküle bestimmt. Es zeigte sich eine signifikante Zunahme der sVCAM-1 Konzentration im Alter. Hier ließen sich keine geschlechtsspezifischen Unterschiede nachweisen. Die Konzentrationen des sICAM-1 zeigte dagegen nur eine leicht positive, jedoch nicht signifikante Korrelation in Abhängigkeit vom Alter. Beim sE-Selektin konnten wir keine Abhängigkeit vom Alter nachweisen.
Im zweiten Versuchteil der Arbeit wurden Oberflächenmoleküle (CD28 und IGF-1-R) an unstimulierten und stimulierten T-Lymphozyten im zirkulierenden und kutanen Immunsystem in Abhängigkeit vom Alter untersucht und miteinander verglichen.
Hierzu wurde den gesunden Probanden (n= 12) zunächst Blut entnommen und die Bestimmung der Oberflächenmarker (CD3, CLA, CD28, IGF-1-R) an den unstimulierten Zellen durchgeführt. Es zeigte sich bei den unstimulierten CD3+CD28+ T-Lymphozyten im Alter eine deutliche Abnahme der Gesamtzellzahl. Bei den unstimulierten CLA+ CD28+ (Hautspezifischen) T-Lymphozyten kam es dagegen zu einer Zunahme im Alter. Interessanterweise kam es bei den unstimulierten CLA+IGFR+ T-Zellen und auch bei den CD3+IGFR+ T-Zellen zu einer Zunahme der Zellzahl in Abhängigkeit vom Alter.
In einem weiteren Schritt wurden aus dem Blut der Probanden, die PBMC mittels Dichtegradientenzentrifugation isoliert und in vitro mit SEB und IGF-1 stimuliert.
Nach Stimulation mit SEB kam es zu einer Zunahme der CD3+/CD28-, CD3+/IGF-1R- und der CLA+/CD28+ T-Lymphozeyten, wobei die Zellen bei den jüngeren Probanden stärker proliferierten als bei den älteren.
Bei den CLA+/IGFR-1+ T-Lymphozyten kam es nach Stimulation mit SEB ebenfalls zu einer Zunahme der Zellzahl, wobei hier die Stimulierbarkeit der Zellen im Alter nicht eingeschränkt war.
Die Stimulation der PBMC mit IGF-1 zeigte unterschiedliche Effekte. Bei den CD3+/IGF-1R+ T-Zellen und auch bei den CLA+/CD28+ T-Zellen zeigte IGF-1 keine stimulatorischen Effekte. Bei den CD3+/CD28+ T-Zellen kam es zu einer Zunahme der Zellen nach Stimulation mit IGF-1, wobei auch hier die Stimulierbarkeit im Alter eingeschränkt war. Erstaunlicherweise kam es nach Stimulation mit IGF-1 bei den CLA+/IGF-1-R+-Lymphozyten zu einer Zunahme der Zellproliferation, die auch im Alter nicht eingeschränkt war.
Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, das die Auswirkungen der Immunoseneszenz auf zirkulierende CLA- T-Zellen nicht ohne Weiteres auf die hautspezifischen CLA+ T-Zellen übertragbar ist.

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