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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-36154
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3615/


Plasmakonzentrationen des B-Typ-Natriuretischen-Peptids bei herzgesunden Kindern und Jugendlichen sowie deren klinische Bedeutung bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern und chronischer rechtsventrikulärer Überlastung

Falkenberg, Jan

Originalveröffentlichung: (2007) Mir TS, Flato M, Falkenberg J, Haddad M, Budden R, Weil J, Albers S, Laer S. Plasma concentrations of N-terminal brain natriuretic peptide in healthy children, adolescents, and young adults: effect of age and gender. Pediatr Cardiol. 2006 Jan-Feb;27(1):73-7.
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SWD-Schlagwörter: Chronische Herzinsuffizienz , Herzfehler , Brain natriuretic Peptide , Kinderheilkunde
Freie Schlagwörter (Englisch): Brain natriuretic peptide , paediatrics , ventricular function , congenital heart disease
Basisklassifikation: 44.67 , 44.51
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Weil, Jochen (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 27.02.2008
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 26.03.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Angeborene Herzerkrankungen sind die häufigste Ursache der chronischen Herzinsuffizienz im Kindesalter. Trotz der eindrucksvollen Verbesserungen in der konservativen und operativen Therapie hat sich die Prognose für Kinder, die infolge ihres Vitiums eine chronische Herzinsuffizienz entwickeln, nur geringfügig verändert. Im natürlichen Krankheitsverlauf dieser Patientengruppe stellt diese Komplikation nach wie vor die häufigste Todesursache dar.
Das Wissen über die Pathogenese der chronischen Herzinsuffizienz wurde in jüngerer Zeit durch die Erforschung neurohumoraler Mechanismen wesentlich ergänzt. In diesem Zusammenhang gewannen insbesondere das B-Typ-Natriuretische-Peptid (BNP) und das aminoterminale Spaltprodukt N-BNP als klinische Biomarker der myokardialen Funktion an Bedeutung. Diese Tatsache spiegelt sich etwa in der Aufnahme der BNP-Quantifizierung in die Leitlinien zur Diagnostik der Herzinsuffizienz bei erwachsenen Patienten wider.
Die Daten, die bisher in der kinderkardiologischen Literatur vorliegen, bestätigen den engen Zusammenhang zwischen der Aktivierung natriuretischer Peptide und der myokardialen Funktion für diese Patientengruppe. Trotzdem existieren aber insgesamt nur wenige und zum Teil widersprüchliche Informationen zu pädiatrischen Normal- und Referenzwerten. Um das vielversprechende und untersucherunabhängige Diagnostikum BNP bzw. N-BNP für die Pädiatrie zugänglich zu machen, wurden daher in der vorliegenden Arbeit mithilfe des größten bisher untersuchten pädiatrischen Kollektivs Referenzwerte für herzgesunde Kinder aller Altersklassen erarbeitet. Es konnte gezeigt werden, dass die Verwendung von Erwachsenen-Referenzwerten im Kindesalter nicht sinnvoll ist, da es signifikante altersabhängige Unterschiede gibt. Die darüber hinaus durchgeführte Untersuchung zur klinischen Anwendung von BNP bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern und Volumen- bzw. Druckbelastung des rechten Ventrikels sowie die Publikation entsprechender Daten erweitern die diagnostischen Möglichkeiten in der klinischen Praxis. Dem behandelnden Kinderkardiologen wird dadurch eine einfache, schnelle, minimal-invasive und objektive Einschätzung der myokardialen Funktion möglich. So leistet BNP in Kombination mit anderen Untersuchungsverfahren einen wertvollen Dienst zur Optimierung der Diagnostik und Therapie und kann zur Verbesserung der Lebensqualität und der Prognose herzkranker Kinder beitragen.

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