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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-37345
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3734/


Die Beeinflussung des regionalen myokardialen Blutflusses am Herzmuskel durch die prophylaktische oder therapeutische Gabe des zellfreien Blutersatzstoffes HBOC-200

Chammas, Karim

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Basisklassifikation: 44.85
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Standl, Thomas (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.06.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 18.07.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Kardiale Risikopatienten sind für die klinische Medizin eine große Herausforderung. In der Anästhesiologie sind sie in der perioperativen Phase, aber auch während und nach der Operation durch das gehäufte Vorkommen von Hypertension, Tachykardie und erhöhter sympathische Aktivität besonders anfällig für eine Myokardischämie. Da das Myokard bei diesen Patienten sehr vulnerabel ist, kommt es bei der durch die hyperdynamische kardiale Reaktion bedingten Störung der Balance zwischen myokardialer Sauerstoffversorgung und myokardialem Sauerstoffverbrauch schneller zu einer Prädisposition des Myokards für Ischämie. Komplikationen dieses Prozesses reichen von Rhythmusstörungen oder Angina pectoris bis hin zum Myokardinfarkt mit hoher Letalität.
Aufgrund der erwähnten Vulnerabilität für Ischämie kommt bei diesen Patienten zur möglichen Therapie die prophylaktische Gabe von anti-ischämischen Substanzen, die z.B. u.a. die myokardiale O2-Versorgung verbessern, in Betracht. Durch eigene Untersuchungen an Ratten konnte erstmalig eine signifikante Reduktion des Infarktareals innerhalb des infarktgefährdeten Gewebes mittels einer Prophylaxe mit der zellfreien bovinen Hämoglobinlösung HBOC-200 nachgewiesen werden. Die Mechanismen sind dabei aber noch unklar. HBOC scheint neben der Gewebsoxygenierung einen weiteren gewebeprotektiven Effekt im Rahmen von Ischämie und Reperfusion am Myokard zu haben.
In der vorliegenden Arbeit sollte daher die Hypothese überprüft werden, ob eine Infarktvolumenreduktion durch HBOC-200 im Ischämie- und Reperfusionsmodell mit einem höheren regionalen myokardialen Blutfluss einhergeht.

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