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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-37402
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3740/


Die Rolle der Mitgliedsländer für die regionale Integration in der Europäischen Union: Analyse der Parameter unter Berücksichtigung interessengesteuerter Interaktionsprozesse

The Role of the Member Countries in Regard to the Regional Integration in the European Union: Parameter Analysis in Consideration of Interest Groups Interaction Processes

Albrecht, Claudia

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SWD-Schlagwörter: Interessenverband , Europäische Integration , Wirtschaftliche Integration , Akteurzentrierter Institutionalismus
Freie Schlagwörter (Deutsch): Integrationsschema
Freie Schlagwörter (Englisch): Integration Scheme
Basisklassifikation: 70.99
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Hoffmann, Jürgen (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.05.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 17.07.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Verschiedene Ansätze der Ökonomik und der Politikwissenschaft werden in dieser Arbeit kombiniert, um die Hintergründe für die unterschiedliche Beteiligung der einzelnen Mitgliedsländer im regionalen Integrationsprozess in einer interdisziplinären Sichtweise untersuchen zu können. Zentrales Instrumentarium ist ein entwickeltes Integrationsschema bestehend aus Innen- und Außenverhältnis. Hier werden bestimmte Umstände und Bedingungen sowohl auf der Ebene des Mitglieds -/Beitritts - Landes (Innenverhältnis) als auch auf der länderübergreifenden Ebene (Außenverhältnis) im Hinblick auf einen bestimmten (angestrebten) Integrationsraum betrachtet. Bezug genommen wird dabei auf die wirtschaftlichen Interessengruppen, die eine intermediäre Funktion zwischen politischen und ökonomischen Systemen auf den verschiedenen Ebenen dieses Integrationsraumes innehaben. Unterschiedliche Parameter werden definiert: Im Innenverhältnis erfolgt so die Darstellung der integrationsfördernden und -hemmenden Bedingungen auf der jeweiligen landesbezogenen Ebene, im Außenverhältnis werden der Grad der Handelsverflechtung, die formellen Bedingungen der Handelsbeeinflussung und Gestaltung des Integrationsraumes sowie der bestehende organisationsbezogene Rahmen auf dieser Ebene untersucht. Die Auseinandersetzung mit diesen einzelnen Parametern im Innen- und Außenverhältnis zeigt bestimmte Zusammenhänge in der Ausprägung dieser Größen. Sie legt den Schluss nahe, dass diese in einer bestimmten Beziehung zueinander stehen, interagieren und dadurch unterschiedliche Aussagen zum Verhältnis der Systeme im Integrationsschema implizieren. Mit der Festlegung eines Integrationsindexes einmal im Innenverhältnis und einmal im Außenverhältnis wird diese Beziehung konkretisiert und mit der inhaltlichen Bestimmung der Interdependenz in der Gegenüberstellung dieser Größen die Analyse der Stellung der einzelnen Länder in diesem Prozess ermöglicht.
Die entwickelten Parameter werden im Sinne von Ressourcen in ein Handlungsmodell eingefügt. Sie können so als unterschiedliche Bedingungen der wirtschaftlichen Interessengruppen im Integrationsprozess auf der nationalen wie intergouvernementalen/supranationalen Ebene verstanden werden. Mit der Anwendung des erweiterten Becker-Ansatzes im Blickfeld der Ergebnisse des akteurzentrierten Institutionalismus erfolgt die Umsetzung in eine handlungsorientierte Betrachtung. Mithilfe dieser Konzeption wird im Anschluss eine Analyse der Europäischen Union und unterschiedlicher Entwicklungen innerhalb dieses Integrationsraumes vorgenommen.
Kurzfassung auf Englisch: Different methods of economical and political science are combined to analyse the backgrounds for the different participation of the single member countries in the European integration process in an interdisciplinary view. The main concept is based on an integration scheme. The developed parameters are defined as resources of interest groups in an interaction model.

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