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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-38183
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3818/


Das Fragile X-Syndrom: Charakterisierung unterschiedlicher FMRP-Isoformen der Ratte (Rattus norvegicus)

The fragile X-syndrome: Characterization of different FMRP-isoforms of the rat (Rattus norvegicus)

Schröder, Nelly

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Fragiles X-Syndrom , FMRP , Alternatives Spleißen , Protein-Isoformen
Freie Schlagwörter (Englisch): fragile X-syndrome , FMRP , alternative splicing , protein-isoforms
Basisklassifikation: 44.48
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Kindler, Stefan (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.08.2008
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 01.09.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Das Fragile X-Syndrom (FXS) gehört zu den häufigsten erblichen Ursachen mentaler Retardierung. In nahezu allen Fällen wird die Krankheit durch eine Expansion von CGG-Triplett-Wiederholungen in dem die 5’-untranslatierte Region (5’-UTR) kodierenden Abschnitt des FMR1-Gens hervorgerufen. Dies führt zur transkriptionellen Abschaltung des Gens und damit zum Fehlen des fragile X mental retardation protein (FMRP). Darüber hinaus sind einige wenige Patienten bekannt, bei denen ein durch Mutation verändertes FMRP die Krankheit hervorruft. Welche zellulären Prozesse durch die FMRP-Defizienz oder -Fehlfunktion gestört sind, ist bislang noch unklar.
In verschiedenen Spezies sind FMRP-Orthologe beschrieben worden. In der vorliegenden Arbeit sollten FMRP-Isoformen der Ratte (Rattus norvegicus) näher charakterisiert werden.
Mit Hilfe von PCR-Analysen konnten aus dem Gewebe des adulten Gehirns der Ratte (Rattus norvegicus) acht verschiedene mRNA-Transkripte identifiziert werden, die durch alternatives Spleißen aus einer gemeinsamen Vorläufer-RNA hervorgehen. Für drei der acht Isoformen wurde die subzelluläre Proteinverteilung in eukaryotischen Zellen und primären Hippokampusneuronen der Ratte untersucht. In den eukaryotischen CHO-K1-Zellen bilden die Isoformen kleine bzw. größere Aggregate und liegen präferentiell im Zytoplsamsa vor. Sie sind perinukleär konzentriert und scheinen mit dem ER assoziiert zu sein. Mittels Triton-Extraktion der transfizierten Zellen wurde die Zytoskelettassoziation der drei Isoformen nachgewiesen. In den Neuronen reichern sich die exprimierten Fusionsproteine im somatischen Neuroplasma, in Form ausgeprägter perinukleärer Proteinaggregate an. Ein demgegenüber geringerer Proteinanteil verteilt sich granulär bis in die peripheren Dendriten. Eine Kolokalisation mit Strukturen im präsynaptischen Bereich konnte für keine der drei FMRP-Isoformen der Ratte beobachtet werden.

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