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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-38418
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3841/


Emotionale Reaktionen auf den sozialen Vergleich im Kontext von Persönlichkeits- und Situationsbewertungsfaktoren

Ingwersen-Matthiesen, Tina

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SWD-Schlagwörter: Sozialer Vergleichsprozess
Freie Schlagwörter (Deutsch): Sozialer Vergleich , Selbstkonzept , Emotionale Reaktionen , Bezugsgruppe , Soziale Identität
Freie Schlagwörter (Englisch): Social Comparison , Social Identity
Basisklassifikation: 77.60
Institut: Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Vagt, Gerhard (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.07.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 29.09.2008
Kurzfassung auf Deutsch: "Sozialer Vergleich“ wird als Prozess, soziale Informationen zu verarbeiten und diese in Beziehung zur eigenen Person zu setzen, definiert.
Auf Basis einer Faktorenanalyse lassen sich die emotionalen Reaktionen auf den sozialen Vergleich vier Kategorien zuordnen: aufwärts-konkordant, aufwärts-diskordant, abwärts-konkordant und abwärts-diskordant.
Folgende Einflussfaktoren der emotionalen Reaktionen auf den sozialen Vergleich wurden angenommen:
1. Vergleich innerhalb der Eigengruppe oder mit Personen der Fremdgruppe.
2. Persönlichkeitsstruktur der sich vergleichenden Person.
3. Wahrnehmung des Vergleichsmerkmals.
4. Wahrnehmung der Vergleichsperson.
Folgendes ließ sich bestätigen:
1. Beim sozialen Vergleich innerhalb der Bezugsgruppe sind die emotionalen Reaktionen intensiver als beim sozialen Vergleich mit Prominenten.
2. Je positiver das Lebensgefühl, desto geringer sind beim Aufwärtsvergleich die diskordanten Emotionen und desto geringer sind beim Abwärtsvergleich die konkordanten Emotionen.
3. Die Schwierigkeit, das eigene Merkmal einzuschätzen, die Erwartung der Verschlechterung des Merkmals, das Gefühl, das Merkmal verdient zu haben und für das Merkmal verantwortlich zu sein, beeinflussen die emotionalen Reaktionen auf den sozialen Vergleich in die erwartete Richtung.
4. Sympathie für die Vergleichsperson macht diskordante emotionale Reaktionen unwahrscheinlicher, das Gefühl, mit einer Person zu einer Gruppe zu gehören, macht konkordante emotionale Reaktionen wahrscheinlicher. Die Ansicht, dass der Andere für sein Merkmal verantwortlich ist und es verdient hat, beeinflusst die emotionalen Reaktionen auf den sozialen Vergleich in die erwartete Richtung.
Kurzfassung auf Englisch: Social Comparison is defined as a process of thinking about social information and to relate this information to oneself.
On the basis of factor analysis the emotional reactions to social comparison can be divided into four categories: upward-konkordant, upward-diskordant, downward-konkordant and downward-diskordant.

The following factors are presumed to influence the emotional reactions to social comparison:

1. Social comparison within the peer group vs. social comparison with people belonging to the outgroup.
2. The personal structure of the person who is engaging in social comparison.
3. The perception of the comparison dimension.
4. The perception of the comparison target.

The following results confirmed the assumptions:

1. When comparison takes place within the peer group the emotional reactions are more intensive than when comparison takes place with celebrities.
2. The more positive the attitude towards life in general the fewer discordant emotional reactions occur during upwardcomparison and the fewer konkordant emotional reactions occur during downwardcomparison.
3. Difficulty in estimating the own trait, the expectation of a deterioration of the own trait, the impression of deserving the own trait and of being responsible for it influence the emotional reactions to social comparison in the expected direction.
4. To find someone likable makes diskordant emotional reactions less probable, the impression of belonging to the same group makes konkordant emotional reactions more probable. The impression, that the other is responsible for his/her trait and that he/she deserves it influences the emotional reactions to social comparison in the expected direction.

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